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Seit 20 Jahren Hilfe für behinderte Menschen

LAB feiert Jubiläum Seit 20 Jahren Hilfe für behinderte Menschen

Der Rathenower Verein Lebens-, Alters- und Behindertenhilfe (LAB) hat am Mittwoch im Havelrestaurant Schwedendamm sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Der LAB hat seine Tätigkeit der Unterstützung von körperlich und geistig behinderten Menschen gewidmet. Am bekanntesten ist der Fahrdienst für Schüler mit Handicap.

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Die Kindertanzgruppe der Förderschule Spektrum hat den Saal zum Mitklatschen gebracht.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Mit einer schwungvollen Festveranstaltung hat der Rathenower Verein Lebens-, Alters- und Behindertenhilfe (LAB) am Mittwoch im Havelrestaurant Schwedendamm sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Neben den verschiedenen Redebeiträgen gab es Dias aus dem Vereinsleben zu sehen und für Stimmung sorgten die Kindertanzgruppe und die Trommelgruppe der Förderschule Spektrum. Mit getrommelt haben auch drei Asylbewerber aus Kamerun, die in der Premnitzer Gemeinschaftsunterkunft wohnen. Der LAB, so stellte Geschäftsführerin Adelgund Ebel in ihrer Rede fest, habe sich als feste Anlaufstelle für ratsuchende Menschen etabliert. Mit seinen vielseitigen Angeboten sei der Verein ein stabiler Partner für Kreis und Stadt.

Über 90 Prozent waren Mitglied des insolventen Behindertenverbandes

Der LAB hat gegenwärtig 119 Mitglieder. Viele von ihnen, erinnerte Adelgund Ebel, seien vor Gründung des LAB bereits Mitglieder des Behindertenverbandes Westhavelland gewesen. Jener Verein habe 1995 Insolvenz angemeldet, nachdem er in Zahlungsschwierigkeiten geraten war. Der frisch gegründete LAB habe vor 20 Jahren alle Mitglieder des in Auflösung befindlichen Behindertenverbandes angeschrieben und mindestens 90 Prozent von ihnen seien dann Mitglied des LAB geworden. Der Verein sei in den Mietvertrag des Behindertenverbandes für das Objekt an der Schopenhauerstraße 18c eingetreten und habe begonnen, dessen Dienstleistungen weiterzuführen. Zuerst sei der Schülerspezialtransport sichergestellt worden. Im Laufe der Zeit kamen familienentlastender Dienst, Einzelfallhilfe, eine Wohnschule und ambulantes Wohnen für junge Leute mit Behinderungen und verschiedene weitere Angebote hinzu. „Der Verein steht auf gesunden Füßen“, resümierte Adelgund Ebel. Auch in Zukunft werde er sich den ständig veränderten Bedingungen für die ambulante Betreuung stellen.

Landrat bezeichnet LAB als „wichtigen Teil der Daseinsvorsorge“

Landrat Burkhard Schröder (SPD) bezeichnete den LAB als „wichtigen Teil der Daseinsvorsorge“ im Bereich der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Was der LAB leiste, sei für einen Verein dieser Größe „hervorragend“. Er habe ein beachtliches Leistungsspektrum entwickelt. Burkhard Schröder bezeichnete den Verein aus Sicht des Landkreises als sehr zuverlässigen Träger, der vieles im Stillen leiste. Der Landrat nahm Bezug auf die große Zahl von Asylbewerbern und Flüchtlingen, die jetzt und in naher Zukunft in den Kreis kommen. Dann versprach er dem vollen Saal, die etablierten Leistungen des LAB „trotz vieler anderer Sorgen“ in den nächsten Jahren genauso wie bisher zu unterstützen.

Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) sagte, dem LAB sei es in allen Jahren hervorragend gelungen, Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen zu betreuen. „Das ständige Streben nach Erweiterung Ihrer Dienstleistungen“, lobte er, „zeichnet Sie besonders aus.“ Beim LAB könne man sicher sein, auch in Zukunft von der Stadt Rathenow Unterstützung zu bekommen, wenn deren Möglichkeiten es zulassen.

Von Bernd Geske

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