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Rathenow Eine Stadt steht für mehr Miteinander ein
Lokales Havelland Rathenow Eine Stadt steht für mehr Miteinander ein
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17:45 18.01.2019
Das Aktionsbündnis Rathenow rief zu einer menschlichen Lichterkette für mehr Mitmenschlichkeit auf. Rund 130 Bürger folgten dem Aufruf Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

Der Wunsch nach mehr Miteinander ist in der havelländischen Kreisstadt groß. Das wurde am Freitag pünktlich zum Sonnenuntergang um 16.29 Uhr deutlich. Rund 130 Menschen waren dem Aufruf des Aktionsbündnisses „Unser Rathenow: Miteinander – Füreinander“ gefolgt.

Unter dem Motto: „Vom Dunkel ins Licht“ bildeten sie auf dem Märkischen Platz mit Kerzen, Taschenlampen und anderen Leuchtmitteln eine Lichterkette und setzten damit ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und gegen Hass.

Frederike Timme und Mortischa Mokelke vom Rathenower Kinder- und Jugendparlament beteiligten sich an der Veranstaltung und warten vor pauschalen Verurteilungen bestimmter Gruppen. Quelle: Christin Schmidt

Kinder, Jugendliche und Senioren, Vertreter der Kirche, aus Unternehmen, Vereinen und von Parteien sowie engagierte Bürger waren gekommen. Darunter auch die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) sowie des Seniorenrats.

Frederike Timme und Mortischa Mokelke vom KiJuPa warnten vor pauschalen Verurteilungen bestimmter Gruppe. „Es wird so oft über ,Die Jugendlichen’ geschimpft. Dabei haben die meisten von uns jungen Menschen mit den Anschuldigungen gar nichts zu tun“, so Mortischa Mokelke. Sie und ihre Mitstreiter gehen mit besten Beispiel voran und engagieren sich für ihre Heimatstadt.

Auch die Vorsitzende des Seniorenbeirats der Stadt nutzte die Gelegenheit, sich zu äußern. „Wir sind heute hier, weil wir zeigen wollen, dass unsere Stadt offen ist für alle Menschen.“

Als ein Sprecher des Aktionsbündnisses sprach sich auch Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) gegen Hassbotschaften, Gewalt und Menschenfeindlichkeit aus. „Hass bringt uns nicht voran“, betonte das Stadtoberhaupt.

Im Anschluss lud das Aktionsbündnis zu Gesprächen ein. „Sagen Sie uns, wo der Schuh drückt und was in unserer Stadt noch verbessert werden kann“, forderte Bündnissprecherin Ute Arndt die Gäste auf.

Das Aktionsbündnis Rathenow rief zu einer Lichterkette für mehr Mitmenschlichkeit auf. Rund 130 Bürger folgten dem Aufruf. Quelle: Christin Schmidt

Von Christin Schmidt

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