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Rathenow Schwimmhallen-Sauna aufgehübscht
Lokales Havelland Rathenow Schwimmhallen-Sauna aufgehübscht
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16:13 08.10.2018
Neue Sitzbank, neue Fußbecken, neuer Anstrich: Andreas Lepert (re.) und Günter Rall im neu gestalteten Aufenthaltsbereich der Sauna. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Jetzt, wenn die nassen, kühlen Tage kommen und mit ihnen die Gefahr steigt, an einem Infekt zu erkranken, ist die Sauna der richtige Aufenthaltsort. „Hier stärkt man die Abwehrkräfte“, sagt Andreas Lepert, der Leiter der Rathenower Schwimmhalle. Außerdem tue die Wärme Muskeln, Knochen und Gelenken gut. „Es gibt Leute, die noch nie in einer Sauna waren. Die wissen nicht, was sie verpassen“, sagt Lepert.

Lepert weiß, wovon er redet. Seit mindestens 30 Jahren ist er selber Saunagänger. „Gucken Sie sich den Mann an“, sagt Günter Rall, Chef der Rathenower Wärmeversorgung, dem auch die Schwimmhalle untersteht. „Der sieht doch aus wie das blühende Leben.“ Der Gelobte winkt ab. Aber dass er sich gut fühlt und dass das auch mit den regelmäßigen Saunagängen zusammenhängt, bestreitet er nicht.

Schnuppertag am 27. Oktober

Lepert ist der richtige Mann, um Neulinge in die Wissenschaft des Saunierens einzuführen. Und er tut es gerne. Jedem, der ihn fragt, gibt er nützliche Tipps und hilfreiche Ratschläge. Am 27. Oktober wird er das noch gezielter tun als sonst. Dann können sich Neugierige ab 13 Uhr zum Schnupperpreis von 4,50 Euro von Lepert und dem medizinischen Bademeister Stefan Albrecht in die Geheimnisse von Dampfsauna, Tepidarium, Finnischer Sauna und Infrarot Wärmekabine einweihen lassen.

Damit die Kunden sich beim und nach dem Schwitzen wohl fühlen, investiert die Wärmeversorgung kontinuierlich in die Anlage. Im vergangenen Jahr wurde die in die Jahre gekommene Dampfsauna für rund 25 000 Euro durch eine neue Kabine ersetzt. Und in diesem Sommer flossen rund 45 000 Euro in den Saunabereich.

Blick von der Empore in den Saunabereich der Rathenower Schwimmhalle. Quelle: Markus Kniebeler

Am auffälligsten sind die optischen Veränderungen. Die geschwungene Sitzbank, von der man in die Fußbecken eintaucht, wurde komplett erneuert. Damit einher geht eine neue Farbgestaltung. Der grüne Anstrich von früher ist einem warmen Beigeton gewichen. Die weißen Wandfliesen wurden durch beige Feinsteinplatten, fugenlos verlegt, ersetzt.

Und auch die Wannen, in welche man seine Füße taucht, wurden ausgetauscht. Die alten Keramikbehälter haben ihre Schuldigkeit getan. Stattdessen stehen dort ebenso formschöne wie funktionale Holzzuber. „Gefertigt im Erzgebirge aus Kambala-Holz“, verrät Günter Rall. Das sehe nicht nur edel aus, sondern sei auch sehr robust. Genau das Richtige also für einen Einsatzort, an dem es warm und feucht ist.

Neue Heizkörper mit Spezial-Lackierung

Nicht so sehr ins Auge fällt eine Neuerung, die aber für das Wohlbefinden der Saunagänger immens wichtig ist: Alle Heizkörper in diesem Saunabereich wurden erneuert. Den alten hatte der Rost zugesetzt. Damit dies nicht wieder passiert, fiel die Wahl bei den neuen Modellen auf verzinkte Exemplare mit einer Sonderlackierung. Natürlich seien diese in der Anschaffung etwas teurer, sagt Rall. Aber die erheblich längere Haltbarkeit mache das wett.

Dass diese Investitionen nicht am Markt vorbeigehen, zeigt ein Blick auf die Zahlen. Rund 12 700 Saunabesuche verzeichnete die Rathenower Schwimmhalle im vergangenen Jahr – Tendenz steigend. Die Schließung der Sauna im Premnitzer Freibad Fit Point habe sich in Rathenow durchaus bemerkbar gemacht, sagt Andreas Lepert.

Was allerdings fehlt, sind jüngere Leute, die sich für das Saunieren begeistern. Auch deshalb gibt es den Schnuppertag am 27. Oktober. „Wer einmal am eigenen Leib erfahren hat, wie wohltuend ein Saunagang ist, der kommt wieder“, sagt der Schwimmhallenchef. Und wie gesagt – der Mann weiß, wovon er spricht.

Von Markus Kniebeler

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