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Rathenow Geschäftsführer warnt vor Betrügern
Lokales Havelland Rathenow Geschäftsführer warnt vor Betrügern
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02:16 28.09.2015
Mathias Hohmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Premnitz. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

In diesen Tagen ist in Premnitz eine Drückerkolonne unterwegs, die unter Verwendung von Falschaussagen vor allem ältere Leute zur Unterzeichnung von neuen Gaslieferverträgen drängt. Mathias Hohmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Premnitz, warnt davor, diesen Provisionsjägern auf den Leim zu gehen, die bei sogenannten Haustürgeschäften auf unredliche Weise schnelles Geld verdienen wollen. Die Drücker treten auf als Vertreter eines großen deutschen Stromversorgers, berichtet Hohmann, und behaupten, künftig müssten die Kunden Strom und Gas vom selben Anbieter beziehen. Das sei natürlich eine Lüge.

Im Juli hat es in Premnitz schon einmal solche Vorfälle gegeben

Am Donnerstag hatten mehrere ältere Kunden bei den Stadtwerken Premnitz nachgefragt, ob sie Leuten trauen könnten, die mit solchen Aussagen vor ihrer Hautür stehen. Es sei wohl tatsächlich so, sagt Mathias Hohmann, dass die Drücker im Auftrag des großen und bekannten Stromversorgers unterwegs seien. Allerdings seien sie nicht zu Falschaussagen ermächtigt. Im Juli habe es schon einmal in Premnitz solche Vorfälle gegeben, berichtet er. Daraufhin hätten die Stadtwerke den großen Stromversorger informiert und die Besuche der Drücker hätten aufgehört.

Er werde jetzt versuchen, bei den betroffenen Stadtwerke-Kunden die Namen und Adressen der Betrüger zu herausbekommen, sagt der Geschäftsführer. Gelinge das, werde er gegen diese Personen Anzeige wegen unlauteren Wettbewerbs erstatten. Seien diese nicht zu ermitteln, erstatte er Anzeige gegen Unbekannt und nenne der Polizei den großen Stromversorger. Dieser müsse im Zuge der Ermittlungen dann Auskunft über die beauftragten Personen geben. „Ich rate gerade älteren Leuten von Haustürgeschäften dringend ab“, betont Mathias Hohmann. Sie sollten dort hingehen, wo sie seriös beraten werden. Die Verbraucherzentrale sei immer eine gute Adresse.

Von Bernd Geske

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