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Rathenow Tolles Treffen in Nordholland
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17:27 01.08.2018
Die Rathenower Delegation am Eröffnungstag kurz vor dem Einmarsch der Nationen in die Sportarena von Almere. Quelle: Stadt Rathenow
Rathenow

30 junge Rathenower Sportler und 14 Betreuer werden die letzte Woche im Monat Juli des Jahres 2018 nicht so schnell vergessen. Die Teilnahme an den Europäischen Jugendspielen in der nordholländischen Stadt Almere war ein sportlicher Höhepunkt. Wirklich eingeprägt haben sich aber neben den Wettkämpfen vor allem die Kontakte, die zu den anderen Teilnehmern der Spiele geknüpft wurden.

350 Sportler aus sechs Nationen

350 Sportler aus sechs Nationen haben vom 23. bis zum 26. Juli in sieben Disziplinen die Champions gesucht. Die jungen Athleten waren zwischen 14 und 16 Jahre alt und kamen aus Almere (Niederlande), Rendsburg (Deutschland), Lancaster (Großbritannien), Aalborg (Dänemark), Växjö (Schweden), Raciborz (Polen) und – Rathenow.

Rathaus-Mitarbeiterin Katrin Rentmeister, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Franziska Rahn und Hauptamtsleiter Jörg Zietemann die Rathenower Delegation leitete, ist auch sechs Tage nach der Rückkehr aus Holland noch hin und weg von der Stimmung, die während der Großveranstaltung geherrscht hat. „Absolut fair und friedlich, höchst interessant und voller Energie“, schwärmt sie.

Blick auf die Stadt Almere. Quelle: Stadt Rathenow

An den Wettkampftagen mussten die Sportler, die von niederländischen Gastfamilien aufgenommen worden waren, früh aufstehen und waren bis zum späten Nachmittag in Aktion. Rentmeister und Rahn klapperten die Wettkampfstätten – Ruderstrecke, Golfplatz, Tenniscourt, Sporthalle und Leichtathletik-Stadion – mit dem Rad ab und kamen so auch zu ihrer ganz persönlichen Fitness-Einheit. Über 160 Kilometer hätten sie an drei Tagen mit dem Rad zurückgelegt, so Rentmeister. Und während dieser Zeit habe man beobachten können, wie sie zwischen den sportlichen Konkurrenten freundschaftliche Beziehungen entwickelt hätten. Die hätten am Ende mehr gezählt als Siege und Medaillen.

Tolle Partys zur Eröffnung und zum Abschluss

Begeistert waren die Rathenower von der großen Eröffnungsparty, bei der alle Teilnehmer zur jeweiligen Nationalhymne und mit Landesflaggen in das große Sportzentrum einmarschiert seien.

Und noch toller sei die Abschlussveranstaltung gewesen, an der auch Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger teilnahm. Da seien die Athleten nicht mehr nach Nationen unterteilt in die Halle marschiert, sondern nach Sportarten, berichtet Rentmeister. Ein Sinnbild dafür, wie nah sich die jungen Leute im Laufe der Wettkämpfe gekommen waren.

Ein Vertreter der Stadt Almere brachte es in seiner Abschlussrede auf den Punkt: „Gewonnen haben nicht die mit den meisten Medaillen“, sagte er. „Gewonnen haben diejenigen, die Freundschaften geschlossen haben.“

Von Markus Kniebeler

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