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Tourismusverein: Mehr Besucher als je zuvor

Rathenow: Rekordzahlen am Freien Hof Tourismusverein: Mehr Besucher als je zuvor

Im Büro des Tourismusvereins Westhavelland am Freien Hof in Rathenow sind jetzt schon mehr Besucher gezählt worden als im gesamten Jahr zuvor. Viele Buga-Besucher informieren sich hier über die Region. Und die stärksten Monate kommen noch.

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Die Mitarbeiter Angelika Menzel, Christiane Wand und Günter Neander (v.li.) im Büro am Freien Hof.

Quelle: M. Kniebeler

Rathenow. Es gibt Tage, da kann man sich in dem kleinen Büro des Tourismusvereins Westhavelland kaum noch um die eigene Achse drehen. Vorgestern etwa fragten über 150 Besucher nach Rat und Informationen über die Reiseregion Havelland. „Das ging zu wie in einem Taubenschlag“, sagt Mitarbeiterin Christiane Wand. „Es ist toll, dass wir so einen Zulauf haben.“ Tatsächlich ist 2015 jetzt schon das beste Jahr in der 25-jährigen Geschichte des Vereins – und das, obwohl das Jahr gerade mal zur Hälfte rum ist. Am Mittwoch stand die Besucherzahl bei 8970, im gesamten Vorjahr, das schon ein Rekordjahr war, wurden 7900 Besucher gezählt. Ohne Frage ist die Buga verantwortlich für diesen Boom. „Viele Gartenschaubesucher kommen vorbei und wollen wissen, was man in der Region noch so erleben kann“, sagt Wand.

Zwei zusätzliche Mitarbeiter

Vollgepackt mit Karten und Infomaterial verlassen sie das kleine Büro, nicht zu vergessen die persönlichen Tipps, die ihnen von den Mitarbeitern erteilt wurden. Weil der Boom vorherzusehen war, hatte der Verein zur Verstärkung des Zwei-Frauen-Teams zu Saisonbeginn zwei zusätzliche Mitarbeiter des Optikparks eingestellt. Eine Maßnahme, die sich längst als Segen erwiesen hat. Denn nur so kann sicher gestellt werden, das Büro an sieben Tagen in der Woche auskömmlich besetzt ist.

An Informationen über die Region herrscht kein Mangel. Schwieriger kann es werden, wenn Gäste ganz kurzfristig eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Zwar haben die Mitarbeiter eine lange Liste von Pensionen und Hotels, die sie abfragen können. Trotzdem kommt es vor, dass nicht ein Zimmer mehr frei ist. „Am Dienstag war ganz Rathenow dicht“, berichtet Wand.

Gäste aus aller Herren Länder

Nicht einmal im Golfhotel, der größten Unterkunft im Rathenower Raum, sei ein Bett zu buchen gewesen. Was nicht heißt, dass eine Anfrage im Büro zum scheitern verurteilt ist. „Es springen immer kurzfristig Besucher ab“, sagt Wand. „Und da viele Vermieter bei uns die freigewordenen Zimmer angeben, haben wir einen aktuellen Überblick.“

Die Frage, woher die Besucher kommen, ist schnell beantwortet. „Aus aller Herren Länder.“ Gefühlt stehen Niederländen und Schweizer auf der Besucherliste vorn, aber eigentlich ist fast jedes europäische Land vertreten. Und auch die Deutschland – von der Küste bis zum Bayrischen Wald – ist in der Besucherstatistik in seiner ganzen Vielfalt vertreten. „Viele sagen uns, dass sie gar nicht die Zeit haben, sich alles anzusehen“, sagt Christiane Wand. „Denen raten wir dann immer, doch einfach noch mal wiederzukommen.“

 

Von Markus Kniebeler

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