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Rathenow Unmut über Stilles Örtchen
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16:52 26.09.2018
Kein schöner Anblick: Die Toilette im Rathenower Fontanepark soll schon seit Jahren abgerissen werden. Sie steht aber immer noch. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow/Döberitz

Das Toilettenhäuschen im Rathenower Fontanepark ist seit Jahren verschlossen. Was manche Menschen nach Beobachtung diverser Anwohner jedoch nicht davon abhält, ihr Geschäft dort zu verrichten. Nicht im Innern der Anlage, die ja abgesperrt ist. Sondern zwischen Hauswand und Hecke.

Dass dies alles andere als ein begrüßenswerter Umstand ist, muss nicht näher erläutert werden. So wie man dem Anblick des beschmierten und heruntergekommenen Toilettenhäuschens beim besten Willen nichts Positives abgewinnen kann.

Die Antwort von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus auf die Frage, ob das Häuschen nicht abgerissen werden kann, ist kurz und knapp. „Das Toilettenhäuschen soll immer noch abgerissen werden“, teilt er mit. „Wir sind nur noch nicht dazu gekommen.“ Einen genauen Zeitpunkt für den Abriss könne er derzeit nicht benennen.

Etwas konkreter fällt die Antwort von Remus Premnitzer Amtskollegin Carola Kapitza auf eine an sie gerichtete Frage aus. Christa Frädrich aus Döberitz will wissen, warum die einstigen Grünflächen neben dem Gehweg rund um den Döberitzer Dorfplatz noch immer so trostlos aussehen. Bereits im Sommer sei an den Gehwegen gearbeitet worden, berichtet Frädrich. Aber nach Beendigung des Einsatzes hätten die Straßenbauer sich um die Nebenflächen nicht mehr gekümmert. Wo früher Gras gestanden habe, liege jetzt der blanke Dreck. Das sei alles andere als ein schöner Anblick, so die MAZ-Leserin.

Carola Kapitza, die Leiterin des Premnitzer Bauamtes, gibt auf MAZ-Anfrage Entwarnung. „Natürlich soll das nicht so bleiben“, erklärt sie. Auf den besagten Nebenflächen werde in nächster Zeit Rasen angesät. Diese Arbeiten seien ganz bewusst auf den Herbst verschoben worden, weil der extrem trockene Sommer in diesem Jahr die zarten Pflänzchen sicher nicht zur Entfaltung hätte kommen lassen.

Sobald der Boden durch Niederschläge durchfeuchtet sei, werde mit der Rasensaat begonnen, sagt Kapitza. Ein entsprechender Auftrag sei schon vergeben. Es wird also bald wieder grün auf dem Döberitzer Dorfplatz.

Von Markus Kniebeler

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