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Rathenow Weichen für Rewe-Neubau gestellt
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21:45 29.06.2018
Wird abgerissen: der Rewe-Markt in der Fehrbelliner Straße. Quelle: Foto: M. Kniebeler
Rathenow

Der Neubau eines Rewe-Marktes in der Fehrbelliner Straße wird immer wahrscheinlicher. Ohne Gegenstimme haben die Mitglieder des Rathenower Bauausschusses jüngst beschlossen, den Bebauungsplan auszulegen, der rechtliche Grundlage für den Neubau ist. Die endgültige Entscheidung fällt am kommenden Mittwoch in der Stadtverordnetenversammlung.

Den Plänen des Konzerns zufolge soll der Rewe-Markt in der Fehrbelliner Straße abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin entspricht die jetzige Verkaufsstätte nicht mehr den Erfordernissen, die an einen neuen Markt gestellt werden. Mit rund 1100 Quadratmetern sei die Verkaufsfläche zu klein. Auch in Fragen der Energieeffizienz bleibe der jetzige Markt weit hinter den gängigen Standards zurück.

Verkaufsfläche fast doppelt so groß

Der neue Markt soll demnach heller, größer und energetisch effizienter werden. Die Verkaufsfläche wird sich nahezu verdoppeln, im Bauausschuss war von rund 2000 Quadratmetern die Rede. Wann mit dem Abriss des alten Marktes begonnen wird, und wann der Verkauf im neuen Markt beginnt, ist noch nicht geklärt.

Auch auf die Frage, ob, und wenn ja wie, es mit dem Verkauf während der Bauphase weitergeht, gibt es noch keine Antwort. In der Regel bemühe sich der Konzern, den Verkauf an einem Ausweichstandort fortzuführen, so die Auskunft aus der Pressestelle. Vielerorts werde der Verkauf während der Übergangsphase in ein großes Zelt verlegt. Allerdings müsse für den Aufbau eines solchen Zeltes erst einmal ein geeigneter Standort in der Nähe des jetzigen Marktes gefunden werden. Die Suche nach einem solchen Standort laufe bereits seit einiger Zeit.

Ursprüngliche Pläne wegen Körgrabens verworfen

Ursprünglich sollte der neue Markt auf der anderen Seite des Parkplatzes errichtet werden. Das hätte den Vorteil gehabt, dass man erst nach Errichtung und Inbetriebnahme des Neubaus mit dem Anriss hätte beginnen können.

Von diesen Plänen musste Rewe Abstand nehmen, weil unter dem Parkplatz der marode Körgraben verläuft. Dieser wichtige Regenwasserkanal, über den große Teile der Innenstadt entwässert werden, soll in der nächsten Zeit erneuert werden. Ein Überbauen der Leitung ist rechtlich nicht gestattet. Allerdings darf die über dem Kanal liegende Fläche weiterhin als Parkplatz genutzt werden.

Von Markus Kniebeler

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