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Rathenow Weihnachtsbaumverkauf trotz Dürre
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13:47 29.11.2018
Stadtförster Thomas Querfurth beklagt nach dem extrem trockenen Sommer erhebliche Schäden an Weihnachtsbäumen. Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Als Rathenows Stadtförster Thomas Querfurth im August nach einem der trockensten Sommer der vergangenen Jahrzehnte eine erste Einschätzung zu den Folgen der Dürre im Stadtwald vornahm, da war diese durchaus besorgniserregend. Vor allem die jungen Bäume haben unter dem Wassermangel gelitten. Auf einer Fläche mit rund 13000 Buchensetzlingen hat gut die Hälfte der Bäume die Trockenheit nicht überlebt. Und bei den Weihnachtsbäumen seien die Schäden noch gravierender, so Querfurths Bilanz.

Termine für Weihnachtsbaumkäufer

Die Stadtförsterei Rathenow verkauft Weihnachtsbäume vom 10. bis 22. Dezember auf dem Forsthof, Ferchesarer Weg 4, werktags von 10 bis 15.30 Uhr (am 22. Dezember 10 bis 13 Uhr). Zur Waldweihnacht (15./16. Dezember) können ebenfalls Bäume gekauft werden.

In der Oberförsterei Grünaue findet der Verkauf unter der Hochspannungsleitung am Knüppeldamm statt. Und zwar am 14. Dezember, 12 bis 16 Uhr; am 15. Dezember, 9 bis 16 Uhr; am 16. Dezember, 9 bis 12 Uhr.

Das heißt aber nicht, dass die Freunde hiesiger Weihnachtsbäume in diesem Jahr leer ausgehen. Wie gewohnt können auf dem Forsthof im Ferchesarer Weg 4 Tannen und Fichten erworben werden. „Es sind genügend Bäume im Angebot“, sagt Querfurth. Mit leeren Händen müsse niemand, der nach einem Baum suche, die Heimreise antreten.

Verkauf ab dem 10. Dezember

Allerdings beginnt der Verkauf der Bäume ein bisschen später als sonst üblich. Vom 10. bis zum 22. Dezember können Bäume erworben werden. Werktags ist das zwischen 10 und 15.30 Uhr möglich. Auch am Wochenende der Waldweihnacht (15./16. Dezember) können Bäume gekauft werden. Die letzte Möglichkeit, auf dem Forsthof einen Baum aus dem Stadtwald zu erwerben gibt es am Samstag, den 22. Dezember, von 10 bis 13 Uhr.

„Die Bäume werden ganz frisch geschlagen“, sagt Querfurth. Die Forstmitarbeiter müssten in diesem Jahr nur ein bisschen länger suchen, um geeignete Exemplare zu finden. Aber es seien noch genügend vorhanden. Allerdings habe die Trockenheit im Sommer dazu geführt, dass das Nadelkleid nicht so satt aussehe, wie in den Vorjahren. Aber so sei es nun mal, wenn man einen naturnahen Baum erwerbe.

Auswirkungen mit Verzögerung

Ganz ähnlich fällt die Einschätzung in der Oberförsterei aus. Nach Auskunft von Ingolf Basmer, Leiter der Oberförsterei, hätten vor allem die ganz jungen Bäume unter der Trockenheit gelitten. Das bedeute, dass die Auswirkungen erst mit einiger Verzögerung spürbar würden. Ein Weihnachtsbaum brauche gut fünf Jahre, bis er die gängigen Ausmaße erreicht habe. Die Verluste bei den Setzlingen würden demzufolge ab dem Jahr 2022/2023 zu Buche schlagen.

Auch ist nach Einschätzung Basmers jetzt noch nicht abzusehen, welche Spätfolgen die Dürre habe. Es könne passieren, dass es bei älteren Bäumen wegen des Wassermangels in ein bis zwei Jahren zu einer Braunfärbung der Nadeln komme.

Doch auch die Oberförsterei hat in dieser Saison genügend Bäume im Angebot – Fichten und Kiefern vor allem. Vom 14. bis 16. Dezember werden diese verkauft. Die Verkaufsstelle befindet sich unter der Stromleitung, die über den Knüppeldamm führt. Dort besteht die Möglichkeit, Bäume selber zu schlagen oder bereitgestellte Exemplare mitzunehmen. „Wir haben genügend Exemplare im Angebot“, so Basmer. Kurzum: Das Weihnachtsfest ist gerettet.

Von Markus Kniebeler

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