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Rathenower Feuerwehr bringt Abkühlung

Kita hat kein Wasserbecken mehr Rathenower Feuerwehr bringt Abkühlung

Eigentlich ist die Kita „Jenny Marx“ in Rathenow-Ost die einzige, die ein Schwimmbecken hat. Inzwischen sind die Kacheln aber so kaputt, dass die Kinder nicht mehr planschen können. Die Kameraden der Feuerwehr hatten da eine Idee, wie sie den Kindern Abkühlung bringen können.

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Badespaß außer der Reihe für die Kita-Kinder durch den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Rathenow.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Bei den dauerhaft heißen Tagen ist eine Abkühlung immer willkommen. Sei es mit dem Ventilator im Büro, mit einem Eis oder ganz einfach mit einem Sprung ins kühle Nass. Für die „Rasselbande“, „Schnatterenten“ und „Sternschnuppen“, die drei Kindergruppen in der Kita „Jenny Marx“, ist dieses Vergnügen in diesem Jahr verwehrt.

Die 1972 errichtete Kita in Rathenow-Ost verfügt zwar als einzige Kita seit Beginn über ein zwölf mal acht Meter großes flaches Wasserbecken. „Unser Planschbecken kann auf Grund von Schäden an den Kacheln seit diesem Jahr nicht mehr genutzt werden“, sagt Kita-Leiterin Heidrun Höffler. „Im Jahr 1991 haben wir gemeinsam mit den Eltern das Becken schon einmal saniert. Es wurde bis zum letzten Jahr genutzt.“ Die Kosten für die aktuelle Rekonstruktion würden bis zu 15.000 Euro betragen. Deshalb ruft der Förderverein der Kita die Eltern zu Spenden auf, damit die Kinder im nächsten Jahr wieder im Becken planschen können.

Badespaß außer der Reihe für die Kita-Kinder

Badespaß außer der Reihe für die Kita-Kinder

Quelle: Uwe Hoffmann

Der Vater der vierjährigen Josephine und des sechsjährigen Lukas, André Kanzler, hatte da eine Idee, um den Kindern wenigstens am einem der heißen Tage einen besonderen Badespaß zu bereiten. Mit einem Löschfahrzeug rückte er mit seinen Kameraden kürzlich an und baute zwei Sprühschläuche auf. „Das Fahrzeug fasst 4.500 Liter Wasser“, so Kanzler. „Wenn es leer ist, wird aus dem nahen Hydrant Nachschub gepumpt.“

So hatten die Kinder ihren Spaß, durch den Wasserstrahl zu rennen und sich mit Wasserpistolen zu bespritzen. Auf der Wiesenfläche bildeten sich Pfützen, in denen die Kinder hüpften und sich austobten. „Das macht richtig Spaß“, so auch Erzieherin Ute Sturm, die sich an der Wasserspritze ausprobierte.

Auch die Feuerwehrtechnik war für die Kinder natürlich interessant. Ein vielstimmiges „Ja“ klang André Kanzler entgegen, als er fragte, ob eines der Kinder mal einen Feuerwehrhelm aufsetzen möchte. Und Sohn Lukas half Papa André bei Spritzen mit dem Schlauch.

Wer die Reparaturarbeiten am Planschbecken unterstützen möchte, kann eine Spende an den Förderverein der Kita Jenny Marx überweisen oder andererseits sein Hilfe anbieten. „Jede Spende hilft uns weiter. Auch wenn sie klein ist“, so Heidrun Höffler, auch stellvertretenden Vorsitzende des Fördervereins. Konto bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, IBAN: DE 74 1605 0000 3861 0203 00, BIC: WELADED1PMB. Kontakt über Telefon 03385/514102 oder kita-jmarx@stadt-rathenow.de.

Von Uwe Hoffmann

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