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Münchner Messe voller Optimismus im Blick

Rathenower Firmen auf der Opti Münchner Messe voller Optimismus im Blick

Für die Firmen des Netzwerks optic alliance brandenburg berlin (oabb) ist die Messe Opti in München, die immer Anfang Januar stattfindet, stets der erste Jahreshöhepunkt. Am vergrößerten Gemeinschaftsstand werden statt der bislang sieben oder acht erstmals neun Firmen vertreten sein. Den Kern bilden wie immer die Rathenower.

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Reiner Krug, Geschäftsführer der Rathenower Firma Ophthalmica, mit neuartigen Kantenfiltern, die unter anderem Menschen mit Makuladegeneration helfen können.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Seit vielen Jahren schon fahren Rathenower Firmen immer Anfang Januar zur Messe Opti nach München, die stets der erste Jahreshöhepunkt für die Augenoptikbranche in Deutschland ist. Sie präsentieren sich an einem Gemeinschaftsstand - der allerdings nie zuvor größer war als jetzt. Die Fläche ist von bisher 208 auf 225 Quadratmeter erhöht worden und die Zahl der teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen ist von bislang sieben oder acht auf nunmehr neun gewachsen. Nicht zuletzt ist der ganze Gemeinschaftsstand völlig neu gestaltet worden.

Studiengang „Augenoptik/Optische Gerätetechnik“ wird beworben

Erstmals dabei sein wird die Fachhochschule Brandenburg (ab 1. März Technische Hochschule), die gemeinsam mit der in Rathenow ansässigen Augenoptiker- und Optometristen-Innung des Landes den neuen dualen Bachelor-Studiengang „Augenoptik/Optische Gerätetechnik“ bewerben wird, den es ab 1. Oktober in Brandenburg/H. und Rathenow gibt. Zum ersten Mal dabei auf dem Gemeinschaftsstand ist auch die Aoyama Optical Germany GmbH aus Potsdam. Das vor 50 Jahren in Japan gegründete Unternehmen produziert und vertreibt weltweit jährlich fünf Millionen Brillenfassungen. Wie dessen für Deutschland zuständiger Produkt Manager Peter Meux erklärt, nahm er das Angebot zur Beteiligung am Gemeinschatsstand gern an, weil es zu den anderen Firmen schon länger Verbindungen gibt. Er rechne mit Synergieeffekten.

Opti – die größte Augenoptikmesse Deutschlands

Die Opti in München ist die größte Augenoptikmesse in Deutschland.

Sie findet stets in der ersten Januarhälfte statt, diesmal vom 15. bis 17. Januar 2016, und ist immer der erste Jahreshöhepunkt der Branche.

An der Opti 2015 hatten 525 Aussteller teilgenommen. Gezählt wurden dort 25 850 Fachbesucher, die nach einer Befragung Produkte im Wert von rund 178 Millionen Euro geordert haben.

95,5 der Besucher und 92,2 Prozent der Aussteller gaben im Januar 2015 an, dass die Messe für sie „ausgezeichnet bis sehr gut“ verlief.

Für die Rathenower Firma Ophthalmica hat Geschäftsführer Reiner Krug mitgeteilt, dass sie in München vor allem mit ihren Kantenfiltergläsern punkten will. Gläser dieser Art können angezeigt sein bei Augenkrankheiten wie Makuladegeneration und Glaukom, nach Katarakt-Operationen (Grauer Star) oder erhöhter Blendempfindlichkeit. Von der Firma Obrira sagt Geschäftsführer André Schwolow, dass er die Opti diesmal nutzen will, um ein neues Service-Angebot bekannt zu machen. Er habe den einzigen noch verbliebenen autorisierten Service für Ferngläser von Carl Zeiss Jena übernommen. Geschätzt seien noch rund fünf Millionen Ferngläser im Umlauf. Obrira könne deren Reparatur, Wartung und Restauration übernehmen.

Tablets für virtuelle Rundgänge durchs Optik-Industrie-Museum

Für das Optik-Industrie-Museum im Kulturzentrum hat Sylvia Wetzel erklärt, dass sie auf der Opti neue Tablet-Computer vorstellen will, mit denen virtuelle Rundgänge durchs Museum möglich sind. Peter Poschmann, Chef der Premnitzer Firma Poschmann Desgin, hat betont, dass sein Unternehmen fast das ganze Jahr von Kontakten lebt, die es auf der Opti knüpft. Er werde fast einen kompletten Augenoptikerladen aufbauen und diesmal die Funktionalität der Einrichtung in den Vordergrund stellen. Von der Rathenower Firma Optotec hat Geschäftsführer Joachim Mertens einen neuen modularen Brillenglas-Randschleifautomaten angekündigt, der gleichzeitig in fassungslose Gläser auch Löcher bohren kann. Wie das gehen soll, wollte er nicht sagen. Das soll erst das Fachpublikum der Opti erfahren.

Von Bernd Geske

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