Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Mehr Besucher an allen drei Tagen

Rathenower Firmen auf der Opti Mehr Besucher an allen drei Tagen

Neun Firmen und Einrichtungen aus der Region nahmen von Freitag bis Sonntag in München teil an der Opti, der größten Augenoptikmesse in Deutschland. In ihrer ersten Bilanz haben die Verantwortlichen übereinstimmend festgestellt, dass sie an allen drei Messetagen mehr Kundenkontakte hatten als in früheren Jahren.

Voriger Artikel
Gesetz verbietet Geburtstagslieder
Nächster Artikel
Mit offenen Augen durch Falkensee

Peter Poschmann (2. von rechts) von der Firma Poschmann Design in einem Kundengespräch auf der Opti.

Quelle: sylwet

Rathenow. Hoch motiviert sind die neun Firmen und Einrichtungen aus dem Raum Rathenow zurückgekehrt, die von Freitag bis Sonntag auf der Opti in München waren. Das ist die größte Messe der Augenoptik in Deutschland und für die Branche stets der erste Jahreshöhepunkt. Seit vielen Jahren schon präsentieren sich Unternehmen aus der Region auf dieser Leistungsschau. Diesmal berichten sie, dass das Besucherinteresse besonders groß gewesen ist. Viel Lob und Anerkennung hätten die Gäste geäußert über den völlig neu gestalteten Messestand. Sonst seien der Freitag und der Sonntag meist etwas ruhiger gewesen. Diesmal hätten an allen drei Tagen die Besucherzahlen höher als früher gelegen. Die Vertreter aller Firmen hätten intensive Gespräche geführt.

Joachim Mertens, Geschäftsführer der Firma Optotec, sagt, wie erwartet habe der zusammen mit Partnern aus Japan neu entwickelte Brillenglasrandschleifautomat viel Interesse gefunden, der alle erforderlichen Arbeitsgänge in einem Zuge erledigen könne. Die auf der Opti durch Verträge verbuchten Umsätze hätten in einem sehr hohen fünfstelligen Bereich gelegen. Die Firma Ophthalmica erhielt viel Aufmerksamkeit für ihre neuen Gleitsichtgläser vom Typ Primavista und ihre Kantenfilter. Im Unternehmen, das früher nur alle zwei Jahre zur Opti fuhr, sei die Entscheidung gefallen, nun stets jedes Jahr dort teilzunehmen.

Peter Poschmann von der Premnitzer Firma Poschmann Design berichtet, dass im Ladenbau ein Trend zum Umbau zu beobachten ist. Neubau sei gegenwärtig eher selten. Beim Material gebe es einen Mix von Holz, Stein und glatten Oberflächen. Klare Schlichtheit sei gefragt, LED-Beleuchtung weiter im Kommen. Von den Firmen Obrira (Sonderbrillen) und Solira (Sonderlinsen) war zu erfahren, dass bei ihnen von Laufkundschaft auf der Messe meist wenig zu erwarten ist. Sie träfen sich auf der Opti vorrangig mit Kunden oder bereits bekannten Interessenten, um konkrete Fragestellungen oder Projekte zu besprechen.

Großes Interesse wurde den Vertretern der Augenoptiker- und Optometristeninnung des Landes aus Rathenow und der Fachhochschule Brandenburg zuteil, als sie den für Herbst neu geplanten dualen Studiengang „Augenoptik/Optische Gerätetechnik“ vorstellten. Im nordostdeutschen Raum gebe es das bislang nur in Berlin, Jena und Lübeck. Junge Leute aus Süddeutschland hätten sich sehr für das neue Angebot in Brandenburg/H. und Rathenow interessiert.

Die meisten ausländischen Besucher kamen aus Österreich und der Schweiz. Aus Europa stark vertreten waren diesmal auch Großbritannien, Italien und Ungarn. International Indien, China, Australien und Kuwait. Auch Israel und Tunesien. Die Besuchermengen aus Russland, Weißrussland und der Ukraine nehmen ab. Mehr Interessenten kamen aus Kroatien und Serbien.

Von Bernd Geske

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg