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Havelland Modellbahner haben endlich ein neues Zuhause
Lokales Havelland Modellbahner haben endlich ein neues Zuhause
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18:31 30.11.2016
Vereinschef Volkmar-Ernst Hönsch (re.) mit Modellbahnfreunden im neuen Clubraum in der Jahnstraße 27. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Als der Rathenower Modelleisenbahnverein im Dezember 2015 seine traditionelle Adventsausstellung veranstaltete, da lag ein Schatten über dem Ereignis. Wegen baurechtlicher Probleme waren die Tage in der Stremmestraße, wo die Bastler seit 2008 ihrem Hobby nachgingen, gezählt. Und trotz intensiver Suche war noch keine neue Bleibe gefunden.

Wenige Tage vor Weihnachten wendete sich das Blatt. Der Inhaber eines optischen Betriebs in der Jahnstraße 27 erklärte sich bereit, den Modellbahnbauern einen leer stehenden Fabrikraum auf seinem Gelände zu günstigen Konditionen zu überlassen. Anfang dieses Jahres begannen die Vereinsmitglieder den Raum im ersten Obergeschoss, der früher Teil der Rathenower Optischen Werke war, herzurichten. Bis zum Sommer dauerte der Umzug. Mittlerweile sind die gröbsten Arbeiten erledigt. An diesem und dem kommenden Wochenende können sich Neugierige selbst ein Bild vom neuen Zuhause der Modellbahner machen, wenn der Verein zur traditionellen Adventsausstellung in die neuen Räume lädt.

Volkmar-Ernst Hönsch, der Vorsitzende des Vereins, ist glücklich über die Entwicklung, die der Verein im vergangenen Jahr genommen hat. „Uns allen ist ein Stein vom Herzen gefallen, als sich diese Lösung ergeben hat“, sagt er. Manch einer der Bastler hatte sich schon darauf eingestellt, das Material mangels Vereinsraum einlagern zu müssen. So weit sei es dank der Großzügigkeit des neuen Vermieters, der dem Verein das neue Domizil zu sehr moderaten Konditionen überlasse, glücklicherweise nicht gekommen, sagt Hönsch.

210 Quadratmeter groß ist die neue Heimstatt der Modellbahner. Die sieben Anlagen in verschiedenen Spurweiten finden allesamt Platz im hallenartigen Hauptraum, der fast 180 Quadratmeter misst. „Dass alles in einen Raum passt, ist ein großer Vorteil“, sagt Hönsch. In der Stremmestraße habe es mehrere Räume gegeben. Da habe dann jeder vor sich hingewerkelt, ohne direkten Kontakt zu den anderen Eisenbahnfans. Jetzt bekomme jeder sofort mit, was auf den anderen Anlagen vor sich gehe. Das fördere das Vereinsleben.

In Eigenleistung haben die Modelbahnfreunde auf der Kopfseite einen Teil des Hauptraumes mit einer Trockenbauwand abgetrennt, um Platz für eine kleine Küche und die Toilette zu gewinnen. Auf der gegenüberliegenden Kopfseite befinden sich ein kleines Büro sowie ein Zimmer, in dem Material gelagert werden kann.

Dass die lichte Räumlichkeit mit den großen Fensterfronten auf beiden Längsseiten einen ganz speziellen Reiz hat, das spürt man beim Betreten sofort. Und ein weiterer Vorteil des neuen Vereinssitzes liegt auf der Hand. „Wir sind viel näher am Zentrum“, sagt Hönsch. Die Jahn-Grundschule und das Gymnasium etwa seien nur einen Steinwurf entfernt. Tatsächlich sei bereits ein Jahnschüler Mitglied im Verein. Nach dem Unterricht komme der gleich rüber, um an der Anlage zu basteln.

Der neue Raum in der Jahnstraße 27 ist seit Gründung des Vereins im Jahr 2002 dessen nunmehr fünfte Heimstatt. Im Schnitt stand also alle drei Jahre ein Umzug an. Damit soll jetzt Schluss sein. „Der aktuelle Mietvertrag läuft über fünf Jahre“, berichtet der Vereinsvorsitzende. „Und es gibt die Option auf eine Verlängerung.“ Es hat den Anschein, als seien die Wanderjahre der Rathenower Modellbahnfreunde Geschichte. Und es gibt niemanden im Verein, der dagegen etwas einzuwenden hätte.

Traditionelle Aventsausstellung

Traditionell lädt der Modellbahnverein an zwei Adventswochenenden zur Ausstellung.

Die neuen Räume in der Jahnstraße 27 öffnen am 3./4. sowie am 10./11. Dezember von 10 bis 17 Uhr ihre Türen für Besucher. Alle Anlagen werden in Betrieb sein, außerdem gibt es eine kleine Börse für Bahnen und Zubehör.

Am Freitag (2. Dezember), dem Tag der Modellbahn, öffnet der Verein von 14 bis 17 Uhr seine Türen.

Von Markus Kniebeler

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