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Rathenower Rathaus soll bleiben, wo es ist

Über 2000 Unterschriften übergeben Rathenower Rathaus soll bleiben, wo es ist

Die Debatte hatte Jahre gedauert, bis sich die Rathenower Stadtverordneten dazu durchgerungen hatten, die Stadtverwaltung zum Teil ins Technologie- und Gründerzentrum auszulagern und zum Teil in ein Gebäude im Stadtzentrum. Dagegen machten Unternehmer mobil und sammelten 2000 Unterschriftten für den aktuellen Rathaus-Standort. Jetzt wurden die Listen übergeben.

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Heiko Grün (li.) übergibt Bürgermeister Seeger die Unterschriften.

Quelle: Joachim Wilisch

Rathenow. Heiko Grün ist Geschäftsmann in der Rathenower Innenstadt und eigentlich nicht der Mann, der ans Rednerpult drängt. Am Mittwoch, bei der Stadtverordnetenversammlung Rathenow, tat er es dennoch. Über 2000 Unterschriften hatte er gesammelt, mit denen kundgetan wird, dass das Rathaus und die Stadtverwaltung bleiben sollen, wo sie jetzt sind. Zu Miete bei Fielmann im ehemaligen ROW-Verwaltungsgebäude.

Ein Rathaus gehört ins Stadtzentrum

Heiko Grün sagte, ein Rathaus gehöre nun einmal ins Stadtzentrum. „Ich kenne keine Gemeinde oder Stadt, in der man ein Rathaus auf die grüne Wiese gesetzt hat.“ Das Zentrum der Stadt Rathenow sei in den vergangenen Jahren stark aufgewertet worden – auch durch die Bundesgartenschau. „Das müssen wir nun mit Leben erfüllen.“

Ärger mit der Fielmann AG befürchtet

Der Unternehmer befürchtet, der Auszug aus dem Fielmanngebäude könne sich negativ auf die Beziehungen zwischen dem Brillenmagnaten und der Stadt Rathenow auswirken. „Wenn Fielmann diesen Standort aufgibt, weil wir hier nicht mehr das Rathaus wollen, dann gehen 1000 Arbeitsplätze in der optischen Industrie verloren. Dann können wir uns nicht mehr Stadt der Optik nennen.“

Nicht alle Bereiche sollen ins TGZ

Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) nahm die Unterschriften entgegen und sagte zu, man werde sich innerhalb der Verwaltung und in den Fraktionen noch einmal mit dem Thema befassen. Allerdings wurde bei der Stadtverordnetensitzung am Rande deutlich, dass die Stadtverwaltung das Zentrum nicht verlasse. Umziehen ins TGZ solle nur ein Teil der Verwaltung. Andere für die Bürger wichtige Bereiche bleiben im Zentrum.

Von Joachim Wilisch

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