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Rathenower Schollschüler werden Öko-Gärtner

Hochbeet geschenkt Rathenower Schollschüler werden Öko-Gärtner

Die Grundschule Geschwister Scholl in Rathenow hat von der bundesweit tätigen Umwelt-Initiative „Zukunft, Stadt und Natur“ ein Hochbeet geschenkt bekommen. Die Kinder sollen daran das naturnahe Gärtnern lernen. Die Pflege hat zuerst die Klasse 1a der Schule übernommen. Es ist aber das Ziel, dass alle Klassen einmal mit dem Hochbeet arbeiten.

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Die Klasse 1a der Schollschule hat die Pflege des Hochbeets übernommen.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Der Winter ist gegangen, die Pflanzzeit hat begonnen. Das konnten die Mädchen und Jungen der Grundschule Geschwister Scholl in Rathenow jetzt besonders deutlich spüren. Im Rahmen der bundesweiten Spendenaktion „Pflanzen-Welten“ hat die Schule ein Öko-Hochbeet geschenkt bekommen. Rund 40 dieser Beete vergibt die Aktion dieses Jahr an Grundschulen überall in der Bundesrepublik, naturgemäß werden sie vorrangig im Frühjahr aufgestellt. Das Hochbeet für die Schollschule in Rathenow ist zwei Meter lang, einen Meter breit und einen halben Meter hoch. „Pflanzen-Welten“ ist ein Arbeitsmodul der Umwelt-Initiative „Zukunft, Stadt und Natur“, mit dem Kinder mit dem naturnahen Gärtnern vertraut gemacht werden sollen.

Die Klasse 1a hat die Pflege des Hochbeets übernommen

Die Pflege des Hochbeets hat die Klasse 1a der Schollschule übernommen. Es ist aber das Ziel der Aktion, dass im Laufe der nächsten Jahre möglichst alle Klassen die Gelegenheit bekommen, mit dem Hochbeet zu arbeiten. Zur Spende gehören auch Gartenwerkzeug und Schutzbekleidung für die Kinder. Mit dabei ist ein kindgerechtes Fachbuch und damit die Mädchen und Jungen sich selbst ihre Pflanzen aussuchen können, duften sie für bis zu 40 Euro Samen und Stecklinge einkaufen. Alle Kinder waren auf dem Schulhof angetreten, um das neue Hochbeet im Beisein der Spender in Empfang zu nehmen. Schulleiterin Cornelia Topp sagte, sie sei sicher, dass das Arbeiten mit dem Hochbeet allen Kinder Freude bereiten werde und wies darauf hin, dass ein sorgsamer Umgang damit wichtig sei. Um das Hochbeet „einzurahmen“, hatte die Schule selbst noch zwei Blumenkästen gekauft.

Hochbeete haben die Spender gewählt, weil die Kinder daran bequem im Stehen arbeiten können. Sie werden in einer Werkstatt für behinderte Menschen hergestellt und bestehen aus einheimischem Kiefernholz, das aus zertifiziertem Waldbau stammt. Nagergitter und Schneckenschutz gehören mit dazu. Grundbefüllung, Erde und Kompost mit einem Bio-Siegel wurden auch angeliefert. Die Spender gehen davon aus, dass das Hochbeet wenigstens zehn Jahre halten wird.

Die ganze Schule war angetreten, um das Hochbeet in Empfang zu nehmen

Die ganze Schule war angetreten, um das Hochbeet in Empfang zu nehmen.

Quelle: Bernd Geske

Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle hat die Hochbeet-Übergabe gleich noch als Gelegenheit genutzt, um der Schule eine gute Nachricht zu überbringen. Die Stadtverordneten hätten am Abend zuvor entschieden, den vor Jahren gefassten Schließungsbeschluss für die Schollgrundschule auszusetzen, teilte er mit. Es sei davon auszugehen, dass eine Schließung der Schule künftig kein Thema mehr sei.

Von Bernd Geske

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