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Havelland Rathenower Schülerfirma fährt nach Berlin
Lokales Havelland Rathenower Schülerfirma fährt nach Berlin
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16:31 02.05.2016
Chantal Vogel, Andreas Gottschalk und Lucy Knodel (von links) von „Modern PappArt“ mit zwei Spirallampen und einem Lichtbogen. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Ihr erstes großes Ziel hat die Schülerfirma „Modern PappArt“ jetzt erreicht. In der vergangenen Woche kam die ersehnte Mitteilung von der Junior gGmbH des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, dass sie die Teilnahmeberechtigung für das Finale des Junior-Landeswettbewerbs am 24. Mai in Berlin erhalten hat. Mehr als 20 Schülerfirmen im ganzen Land Brandenburg hatten sich darum beworben, doch nur zehn dürfen dabei sein und „PappArt“ hat’s geschafft.

Zur Firma gehören 19 Mädchen und Jungen aus den 12. Klassen der Gesamtschule Bruno H. Bürgel in Rathenow. Ziel des Schaffens ist es, dass die Jugendlichen etwas über unternehmerisches Denken und Wirtschaften lernen, indem sie in einer eigenen Firma tätig werden. Die Gründungsveranstaltung war am 26. Januar, schon im Juni muss auf einer Hauptversammlung die Bilanz gezogen werden. Dann ist die Firma aufzulösen.

Einrichtungsgegenstände aus Recyclingpappe

Die Schüler haben sich vorgenommen, auf ökologische Weise aus Recyclingpappe Einrichtungsgegenstände herzustellen. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass sie vor allen Dingen ihren Spirallampen und Lichtbögen auf dem Markt eine Chance geben. Als „Rohstoff“ für ihre Produkte bekommen sie von der auf Verpackungen spezialisierten Rathenower Firma Eikemeier für wenig Geld Pappquadrate mit Kreisausschnitten in der Mitte und kleinere Schnittreste. Das Licht beziehen die Papplampen von LED-Leuchten, was zum ökologischen Grundgedanken passt. Sie sollen keine Strahler mit hoher Leuchtdichte sein, sondern eher sanfte Spender eines dezenten warmen Lichts.

Die Bürgelschüler sind von der Junior gGmbH für das Landesfinale ausgewählt worden aufgrund ihrer guten Buchführung. Alle Schülerfirmen müssen peinlich genau über ihre Arbeit berichten. Stundenabrechnung, Lohnzahlung, Zusammenkünfte, Festlegungen, Steuern – alles muss protokolliert werden. Bewertet worden ist auch die Öffentlichkeitsarbeit. Nicht zuletzt musste ein Geschäftsbericht eingereicht werden, in dem alles niederzulegen war von der Geschäftsidee über die bisherige Bilanz bis hin zum Ausblick auf die letzten verbleibenden Wochen.

Spirallampe zum Preis von 40 Euro

Im Berichtswesen gehört „Modern PappArt“ also schon zu den Besten. Das rein finanzielle Ergebnis ihrer Tätigkeit könnte aber noch etwas höher sein. Wie Marketing-Chef Tommy Rohrschneider berichtet, sind bislang drei Spirallampen und ebenso viele Lichtbögen verkauft worden. Man muss dazu wissen, dass die geschäftliche Kalkulation pro Spirallampe den nicht ganz geringen Preis von 40 Euro und pro Lichtbogen von 60 Euro ergeben hat.

Die Firma darf ihre Preise nicht einfach nach unten drücken, um die Produkte verkaufen zu können. Den Schülern ist ein Stundenlohn von 50 Cent zu zahlen und alle anfallenden Arbeitsstunden müssen vergütet werden. Tommy Rohrschneider sagt: „Es ist nun einmal viel Handarbeit.“

Um auf sich aufmerksam zu machen, hat „Modern PappArt“ am Montag in der Bürgelschule zwei Stunden lang seine Erzeugnisse präsentiert. Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit der Firma erst einmal darauf, eine knackige Präsentation für das Landesfinale zu erarbeiten. Am 3. Juni wird sie ihre Produkte bei einem Fest an der Sankt-Marien-Andreas-Kirche anbieten.

Tel. Kontakt: Geschäftsführer Andreas Gottschalk, 0152/22 35 43 76.

Von Bernd Geske

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