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Havelland Sieben Zwerge mehr im Zwergenland
Lokales Havelland Sieben Zwerge mehr im Zwergenland
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00:27 09.01.2016
Anja Steffens (links) und Jana Kutschan bei der Arbeit. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Eingewöhnen ist derzeit die Hauptaufgabe. Das betrifft einerseits die neuen Kinder in der Kita Zwergenland, lässt andererseits aber auch das Personal nicht unberührt. Die Tagespflege Zwergenland, in der drei Tagesmütter getrennt gemeinschaftlich tätig waren, ist zum 1. Januar in eine Kindertagesstätte umgewandelt worden. Der Vorgang, den es in dieser Art im ganzen Havelland noch nicht gegeben hat, ist nur möglich geworden, weil laut Kita-Bedarfsplan in Rathenow 50 Kinder-Betreuungsplätze fehlen, ohne dass kurzfristig eine Besserung abzusehen wäre.

Eine Tagesmutter darf maximal drei Kinder betreuen, deshalb durfte die Tagespflege Zwergenland nicht mehr als 15 Kinder haben. Durch die Umfirmierung in eine Kita sind nunmehr 22 Betreuungsplätze erlaubt, und die drei bisherigen Tagesmütter arbeiten dort nun als Erzieherinnen. Die vormalige Tagesmutter Jana Kutschan hat die Unternehmensgesellschaft (UG) „P.E.B. – Pflegen, Erziehen, Bilden“ gegründet, die der Kita ihre Rechtsform gibt. „Das Landesjugendamt hat uns zum 1. Januar 2016 die Betriebserlaubnis erteilt“, berichtet sie. Zum Arbeitsbeginn am 4. Januar seien vier Kinder neu aufgenommen worden. Im Februar, April und Juli kämen drei weitere Kinder dazu – dann sei die Einrichtung voll ausgelastet.

Täglich geöffnet von 5.30 bis 17.30 Uhr

Die Kita Zwergenland hat von Montag bis Freitag in der Zeit von 5.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.

Der Beginn um 5.30 Uhr ist vorgesehen für Eltern, die mit ihrer Arbeit um 6 Uhr beginnen oder zu dieser Zeit mit dem Zug fahren müssen.

Die drei vormaligen Tagesmütter Jana Kutschan, Anja Steffens und Ines Storbeck sind alle staatlich geprüfte Erzieherinnen.

Neu geschaffen wurde eine Stelle für eine technische Kraft für Küche, Reinigung und Hausmeisterarbeiten.

Ein besonderes Kennzeichen der neuen Kita im Vergleich mit anderen Einrichtungen soll sein, dass sie früh aufmacht und spät schließt. Um 5.30 Uhr geht es los und um 17.30 Uhr ist Schluss. Als selbstständig wirtschaftende Tagesmütter durften die drei Frauen früher noch deutlich länger offen haben, das können sie als Kita nun aber nicht mehr so einfach bewerkstelligen. Es sind zwar zusätzliche finanzielle Mittel aus dem neuen Bundesprogramm „Kita-Plus“ für mehr pädagogisches Personal beantragt worden, eine Antwort ist aber bislang nicht eingetroffen. Der Altersbereich der Kinder wird weiter von wenigen Monaten bis zum Schuleintritt reichen.

Rund 14 000 Euro sind Ende des Jahres im Zwergenland noch einmal investiert worden, um auf die Kita-Zeit optimal vorbereitet zu sein. Die gesamte Küche ist neu gemacht. Das Bad hat eine neue Waschzeile und ein Baby-WC bekommen. Wie die Tagesmütter schon seit Jahren, so soll auch die Kita künftig nach den Regeln der Klax-Pädagogik arbeiten. Jedes Jahr muss die Einrichtung dazu ihre Klax-Zertifizierung wiederholen. Sie will außerdem auch weiter ein „Haus der Kleinen Forscher“ bleiben, in dem den Naturwissenschaften besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Jana Kutschan beginnt auf Anraten des Landesjugendamtes zudem im Februar eine Fortbildung im Bereich Sozialwirtschaft für Kindertageseinrichtungen, um sich auf den Gebieten Finanzen, Recht und Personalführung fit zu machen. „Es ist alles gut angelaufen“, berichtet sie zufrieden, „wir sind am Montag positiv gestartet und hoffen, dass es weiter so bleibt.“

Von Bernd Geske

Dass die Feiertage und damit die ruhige Zeit endgültig vorbei sind, spürt man in Rathenow spätestens am kommenden Dienstag. Dann treffen sich die Anhänger des Bürgerbündnisses Havelland erneut um 18.30 Uhr auf dem Märkischen Platz, um ihre Demonstrationen fortzusetzen.

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