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Rathenower beeindruckt von Gambia-Vortrag

Havelland Rathenower beeindruckt von Gambia-Vortrag

Die einen wollen sich im Urlaub erholen, die anderen Abenteuer erleben. Elke Dartsch will in erster Linie helfen. Genau das tat sie während ihrer Reise durch Gambia im März. Am Mittwochabend berichtete sie in der Stadtgalerie des Karl Mertens Kunstvereins von ihrer Reise, die weitmehr als Strandidylle zu bieten hatte.

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Elke Dartsch (r.) mit Kerstin Gebhardt, Vorsitzende des Vereins Hand in Hand.

Quelle: Christin Schmidt

Rathenow. Wer in den Urlaub fliegt, entscheidet sich in der Regel für einen Ort, an dem er Erholung findet. Nur die wenigsten Menschen kommen auf die Idee, in ein Entwicklungsland zu reisen, um dort zu helfen.

Für Elke Dartsch scheint diese Art Urlaub aber genau das Richtige zu sein. Am Mittwochabend berichtete sie von ihrer Reise nach Gambia im März. Dafür hatte der Karl Mertens Kunstverein die Stadtgalerie in der Berliner Straße zur Verfügung gestellt. Hier versammelten sich am frühen Abend rund 40 interessierte Gäste, die mehr über Gambia und die Hilfsprojekte erfahren wollten, die der Verein Hand in Hand dort unter anderem mit Hilfe zahlreicher Rathenower stemmt.

Viele der Gäste hatten Ende letzten Jahres die Menschen in dem gambischen Ort Kitty mit einer Spende für einen Orangenbaum unterstützt. „Ihre Bäume gedeihen prächtig“, verriet Elke Dartsch und präsentierte sichtlich gerührt Bilder vom großen Gemeinschaftsgarten in Kitty.

Rathenower spendeten erneut für Gambia

Die Familien pflegen ihre Bäume und um die Bäume, die für die Gemeinschaft gepflanzt wurden, kümmert sich die neu gegründete Fußballmannschaft. Elke Dartsch erzählte von der Maisernte mit Kindern, von der Fahrt durch das ganze Land, von den für uns kaum vorstellbaren Lebensbedingungen und der Lebensfreude der Menschen in Gambia. „Die Vereinsmitglieder von Hand in Hand verbringen ihren Urlaub in Gambia und tragen alle Kosten selbst. So wird sichergestellt, dass jeder gespendete Cent auch tatsächlich bei den Menschen in Gambia ankommt“, erklärte die Göttlinerin.

Nach zweieinhalb Stunden, unzähligen Bildern, interessanten Informationen und emotionalen Momenten verabschiedeten die Gäste sich sichtlich beeindruckt. Dass am Ende 180 Euro in der Spendenbüchse lagen, dürfte ein deutliches Zeichen dafür sein, dass die Rathenower die Menschen in Gambia weiter unterstützen wollen. Von dem Geld soll Zement gekauft werden, um neue Wasserbecken für die Bewässerung zu bauen. Elke Dartsch ist sich sicher, es war nicht ihre letzte Reise nach Gambia.

Von Christin Schmidt

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