Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Rathenower bekämpfen Fluchtursachen

Havelland Rathenower bekämpfen Fluchtursachen

Der Förderverein der Kita Spatzennest und das Aktionsbündnis „Unser Rathenow“ unterstützen gemeinsam ein Dorf in Gambia, indem sie Spenden sammeln. Am vergangenen Wochenende gaben sie den Rathenowern die Möglichkeit, einen Organgenbaum für Familien im gambischen Kitty zu kaufen. Hilfe zur Selbsthilfe – eine Idee die gut ankommt.

Voriger Artikel
Baustart für Hermes-Logistikcenter
Nächster Artikel
Kein Freibrief für Kirchberg-Investor

Katja Dartsch verkauft Orangenbäume für Gambia.

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. „Was können Rathenower tun, um Fluchtursachen zu bekämpfen?“ Diese Frage stellten Mitglieder des Aktionsbündnisses „Unser Rathenow: Miteinander – Füreinander“ am Wochenende den Passanten auf dem Märkischen Platz. Zahlreiche Menschen ließen sich auf ein Gespräch ein, diskutierten über das Thema und schrieben ihre Vorschläge in Stichworten nieder. Immer wieder wurde dabei betont, dass man Hilfe vor Ort leisten müsse.

Genau das konnten die Bürger sofort selbst tun, denn der Förderverein der Kita Spatzennest in Göttlin bot den Rathenowern die Möglichkeit, einen Orangenbaum für eine Familie in Gambia zu kaufen. Eine Idee, die sehr gut ankam. Innerhalb weniger Stunden konnten Katja Dartsch und ihre Mitstreiter vom Förderverein 85 Organgenbäume zu je acht Euro verkaufen.

Weitere Spendenaktion geplant

In Zusammenarbeit mit dem Verein „Hand in Hand“ helfen der Förderverein und das Aktionsbündnis „Unser Rathenow“ mit den Spenden der Rathenower dem gambischen Dorf Kitty. Dort sind die Mitstreiter von „Hand in Hand“ seit mehreren Jahren aktiv und haben unter anderem gemeinsam mit den Menschen vor Ort einen Brunnen gebaut, Beete für jede Familie angelegt und ein Bewässerungssystem installiert. Die Dorfschule wurde zudem mit neuen Bänken ausgestattet. Nun sollen Orangenbäume gepflanzt werden, für jede Familie ein Baum. Die Einnahmen aus der Ernte sollen zu einhundert Prozent reinvestiert werden, zum Beispiel für Reparaturen, ein Solarpanel oder die Anschaffung von Werkzeug.

Jeder Spender konnte ein Schild mit seinem Namen versehen, dass schon bald an einem Bäumchen in Kitty hängen wird. Ziel des Ganzen ist es, eine Kultur der Solidarität und gegenseitigen Hilfe in Rathenow und darüber hinaus zu fördern. Es soll nicht die letzter Aktion dieser Art gewesen sein. In den nächsten Wochen wird es noch einmal Gelegenheit geben, mit einer Spende einen Orangenbaum für Gambia zu finanzieren. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Von Christin Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg