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Rathenower diskutieren Flüchtlingsproblematik

Integration im Havelland Rathenower diskutieren Flüchtlingsproblematik

Als im Februar die Friedrich-Ebert-Stiftung zur ersten öffentlichen Diskussionsrunde zum Thema Flüchtlinge im Havelland einlud, wurde deutlich, wie groß das Interesse der Bevölkerung daran ist. Rund 80 Gäste wollten mit Politiker, Geflüchteten und Vertretern von Willkommensinitiativen ins Gespräch kommen. Nun steht eine Fortsetzung an.

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Eine der Gesprächsrunden im Februar im Blauen Saal des Kulturzentrums.

Quelle: Christin Schmidt

Rathenow.
Gut 80 interessierte Bürger folgten Mitte Februar der Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur ersten öffentlichen Diskussionsrunde in der Kreisstadt zum Thema Flüchtlinge. Menschen unterschiedlichster Couleur – Politiker, Unternehmer, Vertreter der Kirche, von Vereinen und Willkommensinitiativen und viele mehr – folgten den Gesprächen und Beiträgen im Blauen Saal des Kulturzentrums unter dem Motto „Geflüchtete im Havelland: Was sie zu uns bringt, was sie benötigen und was wir geben können“.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatte Brandenburgs Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD). Er war es auch, der aufgrund des großen Interesses versprach, eine zweite Auflage zu organisieren. Diese findet nun am 19. Mai ebenfalls im Blauen Saal statt. Gastgeber ist wieder die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Eine wichtige Ressource für Brandenburg

Im vergangenen Jahr fanden fast 30 000 Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Armut und Diskriminierung in Brandenburg Schutz. Die Kommunen des Landes haben die schwierige Aufgabe der Unterbringung und Versorgung, der bis dahin ungekannten Zahl von Geflüchteten gemeistert. Auch im Havelland zeigten die Bürger große Hilfsbereitschaft, Solidarität und Zivilcourage. Ohne ihr überwältigendes Engagement hätte die Aufnahme der Geflüchteten nicht bewältigt werden können. Nun gilt es darüber hinaus gemeinsam mit den geflüchteten Menschen eine neue Zukunftsperspektive zu entwerfen.

Das bedeutete unter anderem sie in den Alltag, in die Schulen und auch den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Unbestritten ist das eine große Herausforderung, aber sie ist zu bewältigen, denn unser Land verfügt über viele positive Erfahrungen, leistungsfähige Strukturen und beachtliche Ressourcen. Dabei ist nicht zu vergessen, dass die Menschen ihre Zukunft auch in die eigenen Hände nehmen möchten und gleichfalls eine wichtige Ressource für Brandenburg sein können“, macht Eugen Meckel, Leiter des Landesbüros Brandenburg der SPD-nahen politischen Stiftung deutlich.

Willkommensinitiativen stellen Vorhaben vor

Wie diese Herausforderung hier vor Ort im Havelland bewältigt werden kann, darüber soll am 19. Mai von 18 bis 20 Uhr mit interessierten Gästen diskutiert werden. Unter anderem werden zwei Neu-Brandenburger von ihrer Flucht und dem Leben in Deutschland berichten. Der Leiter einer Gemeinschaftsunterkunft wird den Alltag in seiner Unterkunft vorstellen und der Dezernatsleiter des Kreisverwaltung berichtet von den verschiedenen Aufgaben. Zudem werden engagierte Helfer von Willkommensinitiativen ihre Vorhaben vorstellen. Alle Podiumsteilnehmende werden für Fragen und Bemerkungen zur Verfügung stehen.

Anmeldung bis 17. Mai per Fax Tel.  03 31/2 75 88 18, E-Mail:
anmeldung.potsdam@fes.de oder unter: www.fes.de/Potsdam.

Von Christin Schmidt

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