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Rathenow: Seeger reist nach China

Reise ins Reich der Mitte Rathenow: Seeger reist nach China

Es dürfte die kilometermäßig längste Dienstreise seiner Karriere werden: Ende April reist Rathenows Bürgermeister nach Tangshan. Die Stadtväter der chinesischen Millionenstadt haben Ronald Seeger und TGZ-Chef Norbert Heise zur Eröffnung der Internationalen Gartenbauausstellung eingeladen.

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Cao Quuan Min, Vizebürgermeister der Stadt Tangshan, bei seinem Rathenow-Besuch im vergangenen November mit Hans-Jürgen Lemle (re.) und Norbert Heise.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Es dürfte die kilometermäßig längste Dienstreise seiner Karriere werden: Ende April reist Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger nach Tangshan. Die Stadtväter der chinesischen Millionenstadt haben Seeger und Norbert Heise, Chef des Technologie- und Gründerzentrums, zur Eröffnung der Internationalen Gartenbauausstellung eingeladen. Seeger und Heise sollen einen Vortrag halten, in dem sie zum einen die Buga-Erfahrungen der Havelregion schildern, zum anderen die Stadt Rathenow und das Umland als Wirtschaftsstandort präsentieren.

Dass Norbert Heise den Bürgermeister begleitet, hat gut Gründe. Denn Heise war es, der in seiner Zeit als Wirtschaftsamtleiter der Stadt Rathenow Beziehungen zu chinesischen Unternehmern aufbaute. Zwar ist aus dem spektakulärsten Investitionsvorhaben, dem Aufbau einer LED-Lampenfabrik auf dem ehemaligen ROW-Areal in der Külzstraße, nichts geworden. Aber Spuren der deutsch-chinesischen Freundschaft gibt es noch etliche. Vor allem im Technologie- und Gründerzentrum, dessen Geschäftsführer Norbert Heise ist. Immerhin sechs chinesische Firmen sind im TGZ vertreten. Vor allem handelt es sich um Büros, über die größere Investitionen vorbereitet werden sollen.

Die Stadtoberen Tangshans – einer 7-Millionen-Metropole im Osten Pekings – waren bei der Reise einer chinesischen Wirtschaftsdelegation auf die Stadt Rathenow und deren China-Engagement aufmerksam geworden. Ende des vergangenen Jahres besichtige Tangshans Vize-Bürgermeister mit einer Delegation das Rathenower Buga-Areal. Und sprach damals die Einladung aus.

Am Mittwochabend informierte Seeger die Stadtverordneten über den Ausflug nach Fernost, die vom 28. April bis zum 3. Mai dauern wird, und erhielt Grünes Licht. Wohl auch, weil die Reise den angespannten städtischen Haushalt nicht belastet. Die Chinesen, bekannt für ihre außerordentliche Gastfreundschaft, werden die Flugkosten, sowie alle Transport- und Unterbringungskosten übernehmen.

Norbert Heise sagte am Freitag, zu der Präsentation seien ausgesuchte Unternehmer der Wirtschaftsregion Tangshan geladen. Es gebe also die Möglichkeit, weitere Kontakte zu knüpfen. Auf der Rückreise zum Flughafen nach Peking werden Seeger und Heise übrigens einen Abstecher in die Stadt Chengde machen, mit der die Rathenower ebenfalls freundschaftliche Kontakte pflegen. Auch hier könnten bereits bestehende Geschäftsbeziehungen vertieft werden.

Hört sich nach Arbeit an, aber ganz so verbissen wird es schon nicht werden. Darauf deutet der letzte Satz der Einladung hin: „Ebenfalls laden wir Sie herzlich ein, während Ihres Aufenthaltes in Tangshan den Charme unserer Stadt und die Gastfreundschaft unserer Menschen kennen zu lernen“, steht da. Wer will sich so was entgehen lassen?

Von Markus Kniebeler

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