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Havelland Rathenows Bürgermeister in China
Lokales Havelland Rathenows Bürgermeister in China
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00:16 10.05.2016
Sogar das chinesische Fernsehen interessierte sich für die Gäste aus Deutschland. Quelle: Norbert Heise
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Rathenow

Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger und Norbert Heise, Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums, sind von ihrer China-Expedition zurückgekehrt. In den Millionenstädten Tangshan und Chengde waren sie Ehrengäste – und wurden auch so behandelt. „Wir haben auf unserer Reise eine unglaubliche Gastfreundschaft erlebt“, schwärmte Seeger. Sowohl in Tangshan, der ersten Station der siebentägigen Reise, als auch in Chengde seien sie behandelt worden wie Staatsgäste.

Am 27. April waren die beiden Rathenower vom Flughafen Berlin-Tegel gestartet, genau eine Woche später kamen sie dort wieder an. Dazwischen lagen ereignisreiche Tage.

In der 7-Millionen-Metropole Tangshan nahmen Seeger und Heise an der offiziellen Eröffnungsfeier der Internationalen Gartenbauausstellung teil. Sie seien die einzigen Vertreter aus Deutschland gewesen, so Heise. Gemeinsam mit anderen internationalen Gästen habe man die Zeremonie miterlebt. So habe man beim offiziellen Empfang beispielsweise mit der Bürgermeisterin von Budapest an einem Tisch gesessen.

40 Geschäftsleute bei dem Vortrag

Nach den Feierlichkeiten hatten die beiden Rathenower die Gelegenheit, sich Vertretern aus Handel und Wirtschaft zu präsentieren. Rund 40 Geschäftsleute lauschten dem Vortrag Heises, der den Wirtschaftsstandort Rathenow/Westbrandenburg porträtierte.

„Ich habe versucht, bei den Gästen die Neugier auf Rathenow als Investitionsstandort zu wecken und dabei darauf verwiesen, dass es ja schon eine Reihe chinesischer Unternehmer hier gibt “, sagte Heise auf MAZ-Anfrage. Das Interesse sei sehr groß gewesen. Nun müsse man abwarten, ob sich die Kontakte verfestigen lassen.

Kontakte zu der größten chinesischen Fluggesellschaft

Zufällig lernte das Rathenower Duo beim Gartenschau-Empfang den Chef der größten privaten chinesischen Fluggesellschaft „Hainan Airlines“ kennen. Und der ließ es sich nicht nehmen, die beiden am Abreisetag persönlich zum Pekinger Flughafen zu bringen und sich dort um alle Modalitäten zu kümmern.

Obwohl das Besuchsprogramm straff durchorganisiert war, blieb auch Zeit für Sehenswürdigkeiten. Ein Trip zur chinesischen Mauer wird den beiden sicher noch lange in Erinnerung bleiben, auch, weil es zu diesem Zeitpunkt in Strömen regnete. Und auch den Kaiserpalast in Peking haben sie zu Gesicht bekommen – bei strahlendem Sonnenschein.

„Der Besuch war ein Ausdruck der guten Beziehungen, die Rathenow seit Jahren zu Vertretern aus China unterhält“, sagte Seeger. Und wahrscheinlich wird das Verhältnis zwischen Fernost und Brandenburg-West noch enger. Im Sommer jedenfalls ist ein chinesischer Gegenbesuch geplant.

Von Markus Kniebeler

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