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Rathenows Gastronomen signalisieren Einigkeit

Rathenower Kneipennacht Rathenows Gastronomen signalisieren Einigkeit

Die Aufregung war groß als die Nachricht, es könnte am 13. August zwei Rathenower Kneipennächte geben, die Runde machte. Daraufhin haben sich neun Rathenower Gastronomen dazu bekannt, eine gemeinsame Kneipennacht auf die Beine zu stellen. Außen vor ist nun nur der ursprüngliche Veranstalter.

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Livemusik in Bars und Restaurants, darum geht es bei der Rathenower Kneipennacht, sind sich die Veranstalter einig.

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. Die Aufregung war groß als die Nachricht, es könnte am 13. August zwei Rathenower Kneipennächte geben, die Runde machte. Nur eine Woche später scheinen die Wogen geglättet. Wie John Schach im Namen der teilnehmenden Gastronomen erklärte, wird es am 13. August nur eine Kneipennacht geben. Neun Gastronomen mit insgesamt zehn Lokalitäten werden sich beteiligen. Schach, Betreiber des Havelrestaurants Schwedendamm und des Lokals Zur alten Schmiede kümmert sich mit Pierre Diedrigkeit vom Café PurPur und Ronny Kraatz vom American Monster Diner um die Organisation.

Außerdem beteiligen sich das Restaurant Harlekin im Kulturzentrum, das Irish Pub im Waldschloss, die Macarena Bar neben der Musikbrauerei und die Taverna Sirtaki sowie die Musikbrauerei, wo wieder die Party nach der Party steigt. Zudem wird es im Innenhof der Askania Werke eine Bühne geben. Die Kneipennacht beginnt nach dem Bootskorso anlässlich des 800. Stadtjubiläums um 20 Uhr. Ein kostenloser Partyshuttle bringt die Gäste wie gewohnt zu den einzelnen Stationen. Karten für die Kneipennacht gibt es ab 25. Juli in allen teilnehmenden Lokalen.

Eine Kneipennacht ist kein Familienfest

Nicht dabei ist die Bar Studio B. Dessen Inhaber, Feras El-Hakim, hatte bis 2014 die Veranstaltung gemeinsam mit Britta Mau und Monique Novatscheck organisiert. Als er 2015 kurzfristig absagte, schlossen sich die anderen Gastronomen zusammen und organisierten mit der „Night of Music“ innerhalb weniger Wochen eine Ersatzveranstaltung, um nicht ausgerechnet im Buga-Jahr die beliebte Kneipennacht ins Wasser fallen zu lassen. 2016 sollte El-Hakim eigentlich wieder übernehmen, doch offenbar waren die Differenzen zu groß. „Wir wollen eine Kneipennacht und kein Familienfest mit Nachmittagsprogramm“, stellt John Schach klar und fügt hinzu: „Was die Gäste wollen, ist am Abend weggehen, feiern, Livemusik hören und Cocktails trinken.“

Den Vorwurf, er und seine Mitstreiter würden das Konzept der Vorgänger klauen, weißt er zurück. Feras El-Hakim und sein Team hatten mehrfach betont, dass sie vom Image des reinen Partymachens wegwollten. „Es geht nicht darum von Kneipe zu Kneipe zu ziehen, um zu trinken. Es geht um die Musik“, stellte Britta Mau 2014 gegenüber der MAZ klar. Damals wurde die Kneipennacht in Musiknacht umbenannt. Schon am Nachmittag sollten die Menschen zu Sport und Spiel animiert werden. Ein Konzept, das nicht allen beteiligten Gastronomen schmeckte.

Gemeinnützige Projekte sollen von der Veranstaltung profitieren

In einer gemeinsamen Runde bekannten sich die neun erwähnten Teilnehmer zur Kneipennacht im herkömmlichen Sinne und sicherten ihre Mitarbeit zu. Wohl auch, weil sie mit der Organisation im letzten Jahr zufrieden waren. „Es hat einfach besser geklappt als vorher“, sagt die Leiterin des Restaurants Harlekin, Nicole Wursthorn. Auch Jörg Visentin war 2015 zufrieden und wird die Kneipennacht wieder mit einer Aftershowparty in der Musikbrauerei bereichern. „Das hat keine persönlichen Gründe. Ich habe mich einfach der Mehrheit angeschlossen. Es geht doch darum, dass möglichst viele mitmachen“, betont Visentin.

Mit den Einnahmen aus dem Kartenverkauf sollen die Bands, Einlasspersonal und Sicherheitskräfte bezahlt werden. Bleibt wie 2015 Geld übrig, soll ein gemeinnütziger Verein oder ein Projekt unterstützt werden. Letztes Jahr flossen dank der Kneipennacht 1000 Euro in den Jugendförderpreis.

Von Christin Schmidt

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