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Regionale „Hausmannskost“ beim Dossefest

Großderschau Regionale „Hausmannskost“ beim Dossefest

Die Organisatoren des Großderschauer Dossefestes haben auch bei der nun schon 53. Auflage wieder auf Mitwirkende aus der Region gesetzt. Die Großderschauer Nachtuhlen sangen und tanzten als Bauarbeiter kostümiert. Die bekannte Tanzformation des Ortes brachte lateinamerikanische Tänze auf die Bühne.

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Nachtuhlen als singende, tanzende, trinkende Bauarbeiter.

Großderschau. Regionales kommt immer gut an bei den Gästen. Das wissen die Großderschauer und organisieren deshalb für ihr jährliches Dossefest ein Programm mit Mitwirkenden aus der Region. Am Samstag feierten sie ihr traditionelles Heimatfest bereits zum 53. Mal auf und vor der Freilichtbühne auf dem Festplatz unter den Eichen mitten im Dorf.

Den Besuchern konnten sie fast drei Stunden Programm bieten. Die Großderschauer Nachtuhlen sind dabei seit zehn Jahren immer wieder ein Erlebnis. So auch am Samstag wieder. Als Sandmännchen, Tante aus Amerika und in anderen Kostümen standen die Akteure um Melitta Horn schon auf der Freilichtbühne.

Beim 53. Dossefest präsentierten sie sich nun dem Publikum als singende und tanzende Bauarbeiter. Bauschilder, Presslufthämmer und weiteres Werkzeug waren ihre Requisiten für den Auftritt. „Wenn wir schaffen“ und „Wenn früh am Morgen wir zur Arbeit gehen“, waren der musikalische Auftakt, zu dem die Frauen in Bauarbeiterkleidung tanzten. Zwei Männer hatten sie auch in ihrer Reihe. Als das Lied „Brotzeit ist die schönste Zeit“ erklang, wussten die Männer, was zu tun ist. Sie holten schnell einen Kasten Bier herbei. Sie setzten sich damit vor die Bühne, ließen die Frauen tanzen und öffneten mit gekonntem Handwerkergriff die ersten Flaschen. Gut war für sie, dass das Publikum von den Frauen eine Zugabe forderte und auch bekam. So mussten sich die Männer nahezu zwangsweise noch eine zweite Falsche Bier öffnen. Sie machten es gern und genauso überzeugend, wie die Frauen auf der Bühne ihre Show ablieferten.

 Die Großderschauer Tanzformation nach ihrem Auftritt

Die Großderschauer Tanzformation nach ihrem Auftritt.

Quelle: Norbert Stein

Nachdem die Bürgermeisterin Christiane Gernt das Dossefest eröffnet hatte, präsentierten Siegbert und Martina Schulz den Gästen zunächst lateinamerikanische Tänze. In einem zweiten Auftritt tanzten sie dann in einer Großderschauer Formation gemeinsam mit Viola und Thomas Gernt und Reinhard Voigt und Cornelia Holzheier. Helga Klein führte gekonnt und mit Humor durch das weitere Programm mit den Flieder-Tänzern aus Friesack und einer Modenschau mit Models aus Großderschau.

Der Chor Wolsier unter Leitung von Traute Köttig besang den Sommer und internationales Flair. Stefan Jaede aus Altgarz präsentierte seine Hundeschule Allegro und Kinder zogen die Hauptgewinner einer Tombola. Beim Kegeln gab es einen Rehbock zu gewinnen und am Abend wurde beim Tanz auf der Freilichtbühne geschwoft.

Von Norbert Stein

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