Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Regionale Küche liegt voll im Trend
Lokales Havelland Regionale Küche liegt voll im Trend
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:39 13.04.2018
Setzen auf Regionales: Gabriele Feiler vom Spargelhof Spaatz, der Strodehner Fischer Wolfgang Schröder, Enrico Voigt von der AG Gülpe und Sebastian Cracau, Küchenchef im „Alten Hafen“. Quelle: Markus Kniebeler
Anzeige
Havelland

Spargel ist derzeit in aller Munde. Und weil das edle Gemüse in Brandenburg besonders gut wächst, hat der Tourismusverband Havelland gemeinsam mit Gastronomen und Erzeugern eine Aktion gestartet, mit der neue Freunde der feinen Stangen gewonnen werden sollen. Unter dem Motto Spargel und Co. servieren 16 havelländische Gaststätten den Leckerbissen noch bis zum 18. Juni in den unterschiedlichsten Variationen. „Saisonal und regional“ lautet die Devise, mit der Gäste überzeugt werden sollen.

Die Aktion ist Teil des Projekts Havelland-Küche, das unter Federführung des Tourismusverbandes im März aus der Taufe gehoben wurde. 16 havelländische Restaurants machen mit. Fünf Mal im Jahr setzen sie auf ihren Speisekarten saisonale Themenschwerpunkte. Los ging’s im März mit dem „Kulinarischen Fasten“, es folgte Mitte April das „Osterlamm“ und nun heißt es eben „Spargel und Co“. Das Besondere ist, dass die beteiligten Restaurants die Produkte für ihre Themenwochen von regionalen Anbietern beziehen.

Wie das funktioniert, kann man in der Gaststätte „Zum Alten Hafen“ in Rathenow erfahren. Der Spargel, den Küchenchef Sebastian Cracau verarbeitet, kommt ausschließlich vom Spaatzer Spargelhof Feiler – und zwar jeden Tag frisch. Das Fleisch zum Gemüse bezieht Cracau von der Agrargenossenschaft Gülpe. Und der Fisch, den man zum Spargel besonders gerne isst, liefert Fischer Wolfgang Schröder aus Strodehne.

„Frischer geht es nicht“, sagt Cracau. Keine Tiefkühlware, kurze Anfahrtswege, schnelle Absprachen – für einen Küchenchef, der Wert auf Qualität lege, sei das eine ideale Konstellation. „Warum soll ich durch Vakuumierung haltbar gemachten Spargel aus Beelitz verarbeiten, wenn der frische Spargel vor der Haustür wächst?“, fragt der Küchenchef. Auch die Gäste wüssten das zu schätzen. Und hätten Verständnis dafür, wenn mal kein Havelzander auf der Karte stehe, weil der Fischer eben gerade keinen gefangen habe. Dann gebe es eben ein alternatives Angebot.

Katja Brunow vom Tourismusverband Havelland bestätigt, dass eine Gastronomie mit saisonalen und regionalen Produkten im touristischen Geschäft eine immens wichtige Rolle spiele. „Die Besucher wollen eine Region mit allen Sinnen erfahren“, sagte sie. Immer öfter werde ihr die Frage gestellt, wo man im Havelland ein Restaurant mit frischer, regionaler Küche finde. Um eine Antwort ist Katja Brunow längst nicht mehr verlegen.

Von Markus Kniebeler

Bevor die Gemeindevertretung Havelaue (Havelland) am Dienstagabend auf der ökologischen Außenstation Hünemörder der Universität Potsdam in Gülpe tagte, waren die Abgeordneten in Prietzen. Der Anlass war ein freudiger, denn dort wurde der Dorfplatz neu gestaltet – und nun feierlich seiner Bestimmung übergeben.

10.05.2017

Uwe Feiler will wieder in den Bundestag. In einer Umfrage unter Bürgern seines Wahlkreises wollte er wissen, was die Havelländer bewegt. Während die meisten Befragten mit Kultur- und Tourismusangeboten zufrieden sind, gab es bei drei Schwerpunkten viel Kritik: Infrastruktur, Sicherheit und Bildung.

13.05.2017

Gleich drei Mal innerhalb kürzester Zeit war die Falkenseer Aral-Tankstelle im Falkenhorst Anfang des Jahres Ziel von Räubern. Dass bei den Überfällen am 11. und 20. Februar sowie am 15. März die gleichen Täter beteiligt waren, konnte die Polizei nun ermitteln. Das Alter der Täter: 16 und 17 Jahre.

10.05.2017
Anzeige