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Regionale Küche liegt voll im Trend

Havelland Regionale Küche liegt voll im Trend

„Spargel & Co.“ – so lautet das Motto einer Themenaktion, an der sich 16 Gastronomen aus dem Havelland beteiligen. Bis zum 18. Juni wird mit Produkten gekocht, die von Erzeugern aus der nächsten Umgebung stammen. Damit soll das wachsende Bedürfnis der Kunden nach saisonaler und regionaler Küche befriedigt werden.

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Setzen auf Regionales: Gabriele Feiler vom Spargelhof Spaatz, der Strodehner Fischer Wolfgang Schröder, Enrico Voigt von der AG Gülpe und Sebastian Cracau, Küchenchef im „Alten Hafen“.

Quelle: Markus Kniebeler

Havelland. Spargel ist derzeit in aller Munde. Und weil das edle Gemüse in Brandenburg besonders gut wächst, hat der Tourismusverband Havelland gemeinsam mit Gastronomen und Erzeugern eine Aktion gestartet, mit der neue Freunde der feinen Stangen gewonnen werden sollen. Unter dem Motto Spargel und Co. servieren 16 havelländische Gaststätten den Leckerbissen noch bis zum 18. Juni in den unterschiedlichsten Variationen. „Saisonal und regional“ lautet die Devise, mit der Gäste überzeugt werden sollen.

Die Aktion ist Teil des Projekts Havelland-Küche, das unter Federführung des Tourismusverbandes im März aus der Taufe gehoben wurde. 16 havelländische Restaurants machen mit. Fünf Mal im Jahr setzen sie auf ihren Speisekarten saisonale Themenschwerpunkte. Los ging’s im März mit dem „Kulinarischen Fasten“, es folgte Mitte April das „Osterlamm“ und nun heißt es eben „Spargel und Co“. Das Besondere ist, dass die beteiligten Restaurants die Produkte für ihre Themenwochen von regionalen Anbietern beziehen.

Wie das funktioniert, kann man in der Gaststätte „Zum Alten Hafen“ in Rathenow erfahren. Der Spargel, den Küchenchef Sebastian Cracau verarbeitet, kommt ausschließlich vom Spaatzer Spargelhof Feiler – und zwar jeden Tag frisch. Das Fleisch zum Gemüse bezieht Cracau von der Agrargenossenschaft Gülpe. Und der Fisch, den man zum Spargel besonders gerne isst, liefert Fischer Wolfgang Schröder aus Strodehne.

„Frischer geht es nicht“, sagt Cracau. Keine Tiefkühlware, kurze Anfahrtswege, schnelle Absprachen – für einen Küchenchef, der Wert auf Qualität lege, sei das eine ideale Konstellation. „Warum soll ich durch Vakuumierung haltbar gemachten Spargel aus Beelitz verarbeiten, wenn der frische Spargel vor der Haustür wächst?“, fragt der Küchenchef. Auch die Gäste wüssten das zu schätzen. Und hätten Verständnis dafür, wenn mal kein Havelzander auf der Karte stehe, weil der Fischer eben gerade keinen gefangen habe. Dann gebe es eben ein alternatives Angebot.

Katja Brunow vom Tourismusverband Havelland bestätigt, dass eine Gastronomie mit saisonalen und regionalen Produkten im touristischen Geschäft eine immens wichtige Rolle spiele. „Die Besucher wollen eine Region mit allen Sinnen erfahren“, sagte sie. Immer öfter werde ihr die Frage gestellt, wo man im Havelland ein Restaurant mit frischer, regionaler Küche finde. Um eine Antwort ist Katja Brunow längst nicht mehr verlegen.

Von Markus Kniebeler

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