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Havelland Residenz mit Wohnungen und Tagespflege
Lokales Havelland Residenz mit Wohnungen und Tagespflege
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19:10 18.10.2017
So könnte die neue Residenz mit dem Staffeldach aussehen. Quelle: GWV
Ketzin/Havel

Das Erscheinungsbild in der Fontanesiedlung in Ketzin wird mit dem Neubau der „Residenz am Stadtpark“ aufgewertet und der städtebauliche Missstand beseitigt. So jedenfalls sehen es der verantwortliche Planer und so sieht es auch der Geschäftsführer der Ketziner Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (GWV) Heinz Kreutzer. Die GWV ist Bauherr und inzwischen auch Eigentümer des Grundstückes an der Ecke zwischen Theodor-Fontane-Straße und Am Stadtpark. „Wir wollen zur zukunftsorientierten Stadtentwicklung beitragen und eine sinnvolle Ergänzung zur umgebenden Wohnbebauung schaffen“, so Kreutzer.

Geplant ist, einen modernen viergeschossigen Komplex mit einer Tiefgarage (17 Stellplätze) zu errichten, wobei die obere Etage des Hauses als eingerücktes Staffelgeschoss vorgesehen ist. Altersgerechtes Wohnen (23 Einheiten), auch Betreutes Wohnen soll möglich sein, dazu kommt eine Tagespflegeeinrichtung, so der GWV-Geschäftsführer.

Auch wenn man im Ketziner Rathaus das Vorhaben „grundsätzlich begrüßt“, so Bürgermeister Bernd Lück, ganz unumstritten ist es nicht. Zumindest einige Anwohner hatten sich beklagt, weil das Gebäude zu groß geplant sei, nicht in die Umgebung aus Wohnblöcken und Einfamilienhäusern passen würde und nicht in der Straßenflucht stehen sollte.

Auch im Bauordnungsamt des Landkreises Havelland sah man das Vorhaben erstmal skeptisch. Einen Antrag des Investors GWV auf einen Vorbescheid zur Gebäudeplanung lehnte der Landkreis im April ab und begründete das auch. Das Bauvorhaben sei planungsrechtlich unzulässig aufgrund des höheren Maßes der baulichen Nutzung als in der näheren Umgebung vorhanden sowie der geschlossenen Bauweise, die in dem Quartier nicht vorkomme. Damit war die GWV gezwungen, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu erarbeiten, den Aufstellungsbeschluss haben die Stadtverordneten im Juni gefasst.

Inzwischen gab es zudem einen Vor-Ort-Termin mit den betroffenen Anliegern, bei dem der Planer das Vorhaben erläuterte, so dass am Ende alle zufrieden nach Hause gegangen seien, so der Bürgermeister. Unter anderem wurde nachgewiesen, „dass die künftige Residenz etwa einen Meter niedriger sein wird, als der höchste Baukörper in der Umgebung“, so Planer Rogér Bach. Der von Anwohnern befürchtete Schattenwurf durch das neue Gebäude sei nicht zu erwarten. Auf dem Grundstück, auf dem früher eine alte Kaufhalle stand, die 2015 abgerissen wurde, müssen aber einige Bäume weichen, so dass Ersatzpflanzungen notwendig seien werden.

Trotzdem gab es im jüngsten Ketziner Hauptausschuss noch einige Bedenken, unter anderem wegen des Lärmschutzes bei der Tiefgarageneinfahrt, so dass die Stadtverordneten erst in der nächsten Sitzung über den vorhabenbezogenen Bebauungsplan befinden werden.

Die GWV hat in Ketzin bereits das generationenübergreifende Mehrfamiliengebäude in der Feldstraße mit 20 Wohnungen gebaut und im April 2016 eröffnet.

Von Jens Wegener

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