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Havelland Rettungsdienst im Havelland wird teurer
Lokales Havelland Rettungsdienst im Havelland wird teurer
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19:53 27.11.2018
Der Rettungsdienst Havelland bei einem Einsatz. Quelle: Julian Stähle
Rathenow

Die Kosten für den Rettungsdienst, der im Landkreis von der Rettungsdienst Havelland GmbH organisiert wird, werden im Jahr 2019 steigen. Das erfuhren jetzt die Mitglieder des Kreistagsausschusses für Ordnung und Sicherheit sowie des Kreisausschusses am vergangenen Montag.

Rund eine Million Euro weniger als kalkuliert

822.124 Euro sind zusätzlich zu kalkulieren – so steht es in der Vorlage, die dem Kreistag im Dezember zur Abstimmung vorliegt. Ein Hintergrund ist die Zahl der Einsätze der Rettungsdienst Havelland GmbH – ein Tochterunternehmen der Havelland Kliniken. 21.978 Einsätze verzeichnet die Statistik für das Jahr 2017. Gerechnet hatte man mit 23.600 Einsätzen. Dadurch waren die Kosten nicht mehr ausgeglichen. Rund eine Million Euro zu wenig standen auf der Haben-Seite.

Seit dem Jahr 2017 steigen die Kosten. Damals waren 11,4 Millionen Euro Gesamtkosten kalkuliert, 2018 waren es 13,6 Millionen Euro und 2019 sollen es 14,4 Millionen sein. In den Gesamtkosten ist auch die Ausstattung des Rettungsdienstes enthalten.

Mehr Fahrzeuge um Hilfefrist zu halten

Da schlagen zusätzliche Fahrzeuge zu Buche. Im Zuge einer Organisationsuntersuchung wurde der Bedarf von fünf Rettungswagen und von einem Krankentransportwagen festgestellt. Die Fahrzeuge werden benötigt, um die 15-Minuten-Hilkfefrist einzuhalten. Diese ist vorgeschrieben. Der Rettungsdienst im Havelland hielt sie stets, nach jüngeren Expertisen haben die 15 Minuten im Havelland aber nicht mehr ausgereicht.

Um die Hilfefrist zu halten, wird noch mehr getan. Die Rettungswachen Falkensee 2 und Nauen wurden bereits um einen zusätzlichen 24-Stunden-Rettungswagen erweitert. Im Jahr 2019 ist vorgesehen, einen 24-Stunden-Rettungswagen in Rathenow zu stationieren.

Mehr Wagen bedeuten auch mehr Personal

Zusätzliche Rettungswagen – das bedeutet auch mehr Personal. Und es bedeutet mehr Stellen für Auszubildende. 13 waren es in diesem Jahr, im kommenden Jahr sollen es 18 sein. Bei den Personalkosten muss auch die Erhöhung des Notarztbudgets einberechnet werden.

Sachkosten steigen insbesondere wegen der hohen Reparatur- und Instandhaltungskosten an kreiseigenen Gebäuden und den Außenanlagen der Rettungswachen

Noch mehr Zahlen

Die Zahl der Einsätze im Rettungstransportwagen soll nach der Kalkulation steigen. Von 15.092 auf 16.255. Krankentransorte sinken von 1449 auf 1217, Notarzteinsätze sinken ebenfalls leicht von 5617 auf 5547.

Von Joachim Wilisch

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