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Rewe will Supermarkt in Rathenow vergrößern

Neubau Rewe will Supermarkt in Rathenow vergrößern

Rewe will sich in Rathenow vergrößern. Der alte Markt in der Fehrbelliner Straße soll abgerissen und durch einen fast doppelt so großen Neubau ersetzt werden. Zuvor ist allerdings noch ein lange aufgeschobenes Problem zu lösen: Der marode Körgraben, der unter dem Grundstück verläuft, müsste vor Baubeginn verlegt werden.

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Der alte Rewe-Markt (im Hintergrund) soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die Garagen (vorne rechts) müssten dem Neubau weichen.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Die Supermarktkette Rewe will sich in Rathenow vergrößern. Der alte Markt in der Fehrbelliner Straße soll abgerissen und durch einen fast doppelt so großen Neubau ersetzt werden. Zuvor ist allerdings noch ein lange aufgeschobenes Problem zu lösen: Der marode Körgraben, der unter dem Grundstück verläuft, müsste vor Baubeginn verlegt werden.

Im Bauausschuss gab es grünes Licht für die Aufstellung eines B-Planes. Durch diesen werden die baurechtlichen Voraussetzungen für den Neubau des Marktes geschaffen. Mit dem B-Plan wird auch ein Problem aus dem Weg geräumt, das vor fünf Jahren einen Investor blockiert hatte. Der damalige Eigentümer des Grundstücks, zu dem auch der Parkplatz und die Garagen am nördlichen Rand gehören, wollte einen neuen Aldi-Markt auf der Nordseite des Parkplatzes errichten.

Größer als im B-Plan erlaubt

Weil die Verkaufsfläche aber 80 Quadratmeter größer werden sollte als im B-Plan erlaubt, verzögerte sich das Vorhaben. Mittlerweile hat der Grundstücksbesitzer die Fläche an Rewe verkauft. Mit einem neuen B-Plan würde die Verkaufsflächenbegrenzung aufgehoben.

Ersten Informationen zufolge soll der neue Markt mit etwa 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche rund doppelt so groß werden wie der bisherige. Errichtet werden soll er auf der Nordseite des Grundstücks. Die Garagenreihe, die sich dort befindet, müsste vorher abgerissen werden, um Platz für den Neubau zu schaffen. Sobald der neue Markt steht, soll der alte Markt gegenüber zu großen Teilen abgerissen werden.

Körgraben ist ein Problem

Das Körgrabenproblem werde man in den kommenden Monaten lösen, sagte Bauamtsleiter Matthias Remus. Zwar sei der Rechtsstreit mit dem Wasser- und Bodenverband zur Klärung der Frage, wer für die Kosten der Grabensanierung zuständig ist, noch nicht geklärt. Aber möglicherweise finde man ja noch eine praktikable Lösung.

Der Körgraben, der den Wolzensee mit dem Stadtkanal verbindet, unterquert den Rewe-Parkplatz und mündet an der nordwestlichen Ecke des Rewe-Parkplatzes in den Stadtkanal. Schon lange ist bekannt, dass das marode Entwässerungsbauwerk saniert werden muss. Nicht geklärt ist, wie die geschätzten Gesamtkosten von fast einer Million Euro aufgebracht werden sollen. Über dem unterirdischen Graben darf jedenfalls nichts gebaut werden. Möglicherweise verlegt man den Wasserlauf so, dass es künftig am äußeren Rand des Supermarktes vorbeiläuft. Ob und wie dies machbar ist, soll nach Auskunft von Matthias Remus bald geklärt werden.

Von Markus Kniebeler

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