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Havelland „Dreckschweine“ starten in die Saison
Lokales Havelland „Dreckschweine“ starten in die Saison
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17:31 10.04.2018
Andreas Schulz beim Hindernislauf durch ein Absperrgitter. Quelle: privat
Rhinow

„Nach den Wettkämpfen sehen wir immer wie Schweine aus“ , erklärt Andreas Schulz den ungewöhnlichen Namen der Laufgruppe mit 15 aktiven Mitgliedern. Elf Männer und vier Frauen aus Rhinow und Umgebung sind es, die sich in der Freizeit dem Hindernislauf widmen.

Hinweis beim Boxsport

Andreas Schulz wurde vor einigen Jahren beim Boxen von einem Kumpel auf eine solche Hindernisstrecke mitgenommen und fand Gefallen an dem doch etwas ungewöhnlichen Sport. Er machte weiter mit dem Hindernislauf. Andreas Schulz fand schnell Mitstreiter und gründete mit ihnen 2015 die Hindernislaufgruppe „Dreckschweine Rhinow“, die an vielen Volksläufen im Havelland teilnimmt, zum Beispiel am Semliner Drei-Seen-Lauf.

Kurz vor dem Ziel. Quelle: privat

Über Hindernisse laufen sie auf Stecken zwischen 5 und 50 Kilometern deutschlandweit und international. Die Rhinower Extremsportler starten in der Heraklidenschlacht in Uelzen, bei Hindernisläufen in Berlin, in Winterberg, Zossen, Liberec, Oberstdorf und weiteren Städten, auch beim Elbdeichmarathon in Tangermünde.

Auf zur Europameisterschaft

Höhepunkt im Jahr 2017 war für die Rhinower Laufszene die Qualifizierung und Teilnahme von Stephan Voigt und Andreas Schulz für die Europameisterschaften im Hindernislauf in Wächtersbach (Hessen). Stephan Voigt hat sich auch schon für die Europameisterschaft 2018 in Dänemark qualifiziert.

Alles, was zählt, ist Schlamm. Quelle: privat

Andreas Schulz möchte sich die diesjährige Europameisterschaftsteilnahme im April sichern, beim Hindernislauf in Winterberg (Baden-Würtemberg). Die Motivation für einen Hindernisläufer? „Die persönliche Leistungsgrenze erreichen und einen gewissen Erfolgs- Kick.“ Das treibt ihn an, immer wieder extreme Strecken zu bewältigen. Laufen sei zudem gesund, sagt Schulz.

Saisonauftakt beim Bootscamp

Die diesjährige Saison eröffneten die „Dreckschweine Rhinow“ am vergangenen Wochenende unter dem Motto „Bootscamp 2018“, gemeinsam mit elf Freunden der Hindernislaufszene aus Hannover, Brandenburg an der Havel und Ludwigshafen. Zunächst standen Fitnesswettbewerbe auf dem Veranstaltungsplan.

Trainerinnen geben Tipps

Dazu trafen sich die Teilnehmer im Studio Family Fitness in Rathenow, wo sie von Trainerinnen angeleitet wurden und zwei Teams für den Wettbewerb bildeten. „Es ging dabei nicht um den Sieg, sondern vielmehr um den gemeinsamen Spaß beim Sport“, sagt Andreas Schulz.

Trainingsauftakt in der Muckibude. Quelle: privat

Dies sei bestens geglückt. Anschließend wurde beim Bier über Lauferlebnisse geplaudert. Der nächste Morgen startete zunächst mit einem gemeinsamen Frühstück, ausgerichtet von der Bäckerei Bruno Schulz in Rhinow. Anschließend ging es in die Rhinower Berge zum Hindernislauf bei dem auch Fotos gemacht wurden von geschundenen Läufern und ihren Trikots.

So mach es richtig Spaß, sagt Andreas Schulz. Quelle: privat

Nachdem sich alle über Hindernisse gequält hatten, wurde der Lauf fortgesetzt. Es ging nach Stölln auf den Gollenberg. „Es war ein geiles Wochenende mit motivierten Sportfreunden“, resümiert Andreas Schultz zum „Bootscamp 2018“ und hofft auf eine Neuauflage im kommenden Jahr. Im Sommer absolvieren die Extremläufer auch Trainingseinheiten auf dem Lilienthalsportplatz in Rhinow.

Von Norbert Stein

Unter dem Vorsitz von Guido von Martens wurde der Brieselanger Kunstverein im Januar 1998 gegründet. Seit Ziel bestand von Anfang darin, Bildung und Kultur zu fördern. So führte der Verein mit seinen rund 100 Mitgliedern im Laufe der Jahre unter anderem Künstlersymposien durch und organisierte Ausstellungen, aber auch Feste und Musikveranstaltungen.

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