Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Jens Aasmann bleibt Amtsdirektor
Lokales Havelland Jens Aasmann bleibt Amtsdirektor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:58 16.03.2018
Der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann (links) ist einstimmig im Amt bestätigt worden. Erster Gratulant war der Vorsitzende des Amtsausschusses Rhinow, Stefan Schneider. Quelle: Norbert Stein
Anzeige
Rhinow

Der Vorsitzende des Rhinower Amtsausschusses, Stefan Schneider, gratulierte als erster Jens Aasmann (SPD) mit einem bunten Blumenstrauß. Anschließend gratulierten die Abgeordneten und Amtsleiter mit den Wünschen für eine weitere guten Zusammenarbeit. Zuvor hatte der Amtsausschuss in geheimer Abstimmung Jens Aasmann für weitere acht Jahre zum Amtsdirektor gewählt.

Einstimmiges Votum

Alle zehn Mitglieder des Amtsausschusses stimmten dem Wahlvorschlag zu. Gibt es keine Einwendungen zur Wahl, beginnt für Jens Aasmann am 25. Juni die zweite Wahlperiode an der Rhinower Verwaltungsspitze. Voraussichtlich Mitte Mai wird Jens Aasmann auf einer Amtsausschusssitzung seine Ernennungsurkunde erhalten und dem Amtseid ablegen.

Keine Überraschung

Die eindeutige Entscheidung am Donnerstagabend in Rhinow war keine Überraschung. „Eigentlich ist alles klar“, hatte der Bürgermeister der Gemeinde Havelaue Guido Quadfasel schon vor Sitzungsbeginn gesagt. Der Amtsausschuss hatte im Dezember auf eine öffentliche Ausschreibung für die Neubesetzung der Stelle des Amtsdirektors verzichtet.

Acht Abgeordnete stimmten damals für den Verzicht, zwei Amtsausschussmitglieder dagegen. Damit waren die Weichen gestellt für eine Wiederwahl von Jens Aasmann zum Amtsdirektor. Chef der kommunalen Verwaltung für die sechs Gemeinden des Amtes Rhinow ist der Jurist Aasmann seit dem Spätherbst 2009, zunächst als Beauftragter des Landkreises. Im Frühjahr 2010 wurde er dann zum Amtsdirektor gewählt. Seine Ende Juni beginnende zweite Amtszeit endet 2026.

Glückwünsche gab es auch von Herbert Torno. Quelle: Norbert Stein

Jens Aasmann dankte den Amtsausschussmitgliedern am Donnerstagabend für das Vertrauen und erklärte „Ich nehmen die Wahl an.“ Wie er sich seine weitere Arbeit an der Spitze der Verwaltung vorstellt, hatte er den Abgeordneten von der Wahl erklärt. Und er begann mit einem Bekenntnis. „Visionen sind nicht unbedingt mein Ding“, sagte er.

Bekennender Verwaltungsfachmann

Jens Aasmann ist ein bekennender Verwaltungsfachmann und damit hat er sich in den zurückliegenden Jahren in den Gemeinden Anerkennung erworben. Die Aufgaben sachlich formulieren zur Sicherung eines effizient arbeitenden Amtes das größeren Verwaltungen in nichts nachsteht. Dies sei, so Aasmann, der Schwerpunkt seiner weiteren Arbeit.

Manchmal reicht ein Telefonat

Einen Unterschied machte er jedoch. „Im ländlichen Raum kann man einige Aufgaben schon mal mit einem Telefonat erledigen“, sagte er. „Das erspart langwierigen Schriftverkehr.“ Wichtig sei, in den kommenden Jahren auf die Landes- und Regionalentwicklungsplanung Sinne der Gemeinden Einfluss zu nehmen. „Eine andere Aufgabe ist, Beschlüsse der Gemeinden finanziell und wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen.“

In diesem Zusammenhang nannte er auch Schulentwicklung, Kita-Betreuung, weitere kommunale Infrastrukturprojekte, Breitbandausbau und bessere Internetversorgung der Gemeinden. „Dabei müssen wir das Geld, das den Gemeinden zur Verfügung steht, einsetzen“, so Aasmann. Und der Planungsvorlauf für Infrastrukturprojekte müsse beibehalten werden.

Bessere Bedingungen

„Ziel aller Vorhaben und Unternehmungen muss stets die Verbesserung Lebensbedienungen der Menschen in den Dörfern sein“, so Aasmann, der nichts von einer wieder aufflammenden Diskussion zur Bildung von Verbandsgemeinden hält. Im Sternenpark Westhavelland sieht er weitere touristische Potenziale für die Region. Und so formuliert er für sich das Motto der kommenden Jahre: „In die Sterne gucken und dabei aber den Boden unter den Füßen behalten.“

Von Norbert Stein

Für 2019 sind viele kulturtouristische Projekte rund um den 200. Geburtstag des Dichters Theodor Fontane geplant, eines begibt sich auf die Spuren seiner Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Es will eine Fontaneroute quer durchs Havelland schaffen.

16.03.2018

Die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG) hat begonnen, am Mühlenweg zwei Blöcke mit zusammen 64 Wohnungen abzureißen. Der Leerstand war immer größer geworden. Sie die großen Blöcke weg, sollen auf den frei gewordenen Flächen kleinere Stadtvillen errichtet werden.

16.03.2018

Alle Rathenower sind aufgerufen, am 7. April um 14 Uhr mit Werkzeug und Arbeitshandschuhen zum Freizeitplatz am Körgraben zu kommen. Hier wird jede Hilfe gebraucht, denn wie bereits im vergangenen Jahr soll der Rideplatz mit einem Frühjahrsputz auf Vordermann gebracht werden. Anschließend wartet eine Belohnung auf die Helfer.

16.03.2018
Anzeige