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Havelland Jens Aasmann steht vor der Wiederwahl
Lokales Havelland Jens Aasmann steht vor der Wiederwahl
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11:15 14.03.2018
Jens Aasmann (SPD) will Amtsdirektor bleiben. Quelle: Norbert Stein
Rhinow

Im Spätherbst 2009 übernahm Jens Aasmann (SPD) die Leitung des Amtes Rhinow. Landrat Burkhard Schröder (SPD) hatte ihn damals als Beauftragten für das Amt eingesetzt. Der Amtsausschuss hatte zuvor nach langen politischen Auseinandersetzungen Gerd Jendretzky als Amtsdirektor abgewählt. Im Frühjahr 2010 wählte der Amtsausschuss mehrheitlich Jens Aasmann für acht Jahre zum Amtsdirektor. Die Wahlperiode endet am 24. Juni 2018.

Zehn Mitglieder im Ausschuss

Ob der Jurist für eine weitere Wahlperiode an der Verwaltungsspitze in Rhinow weitermachen kann, entscheiden die zehn Mitglieder des Amtsausschusses aus den Gemeinden Seeblick, Havelaue, Gollenberg, Kleßen – Görne, Großderschau und Rhinow am Donnerstag ab 19 Uhr in Rhinow.

So ist das Verfahren

Der Amtsausschussvorsitzende Stefan Schneider wird als Tagesordnungspunkt 7 die „Wahl des Amtsdirektors“ aufrufen. Der Amtsausschuss werde in geheimer Abstimmung entscheiden, erklärt die Vorsitzende des Wahlausschusses des Amtes Rhinow, Sylvia Dahms.

Stimmen über die Hälfte der Mitglieder das Amtsausschusses – also mindestens 6 Abgeordnete – für Jens Aasmann, ist er für weitere acht Jahre als Amtsdirektor gewählt. Diese Wahlperiode endet dann am 25.Juni 2026.

Wiederwahl wäre keine Überraschung

Alles andere als eine Wiederwahl Aasmanns am Donnerstagabend wäre eine faustdicke Überraschung. Auf einer Sitzung im Dezember verzichtete der Amtsnussschuss mehrheitlich auf eine öffentliche Stellenausschreibung und machte so den Weg für die nun anstehende Wiederwahl frei. Damit steht am Donnerstagabend auch nur Jens Aasmanns Name auf dem Wahlzettel. Seine Bereitschaft, auch für die zweite Wahlperiode als Amtsdirektor zu Verfügung zu stehen, hatte Jens Aasmann schon zur Sitzung im Dezember erklärt.

Bundesgartenschau in Stölln

In seine erste Amtszeit fallen die erfolgreiche Ausrichtung der Bundesgartenschau in Stölln mit positiven Wirkungen auf weitere Dörfer im Ländchen Rhinow, Investitionen in die Kitas und Grundschulen, die erfolgreiche Umsetzung von Infrastrukturvorhaben in den Dörfern und zur touristischen Entwicklung am Wasser und im Sternenpark Westhavelland.

Erfolgreiche Entwicklung

Die Auflösung der Kommunalen Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft hatte die Einrichtung eines Bauhofs zur Folge. Bürgermeister und Abgeordnete bescheinigen ihm eine umsichtige Leitung der Verwaltung und einen soliden Umgang mit den Finanzen. Kritisch sehen einige Kommunalpolitiker und Einwohner die von im mitgetragenen Vorbereitungen und Entscheidungen zur Liquidation der Lilienthalgesellschaft sowie dem angestrebten Ausbau der Straße der Technik in Witzke.

Von Norbert Stein

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