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Rhinow will Buga-Schwung nutzen

Tourismus nach der Gartenschau Rhinow will Buga-Schwung nutzen

Touristiker im Ländchen Rhinow wollen im Jahr eins nach Buga in der Erfolgsspur bleiben. Doch dafür ist wäre eine Busverbindung an den Wochenenden nach Stölln wichtig, hieß es beim Tourismus-Stammtisch. Außerdem sollen Kleinode in der Natur besser vermarktet werden.

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Der Wasserwanderrastplatz Strodehne ist gut genutzt.

Quelle: Stein

Rhinow. Der vom Amt Rhinow initiierte Tousimsusstammtisch wird auch nach der Bundesgartenschau 2015 weitergeführt. Beim ersten Treffen am Donnerstagabend in Speisesaal der Grundschule Rhinow diskutierten 25 Vertreter von Vereinen und Akteure mit unterschiedlichen Angeboten darüber, wie man den durchaus in der Region vorhandenen Schwung der Buga nutzen kann für die weitere Tourismusentwicklung im Ländchen Rhinow. Was sollte erhalten oder ausgebaut werden, damit der Tourismus im Jahr eins nach Buga in der Erfolgsspur bleibt? Dies war eine wesentliche Frage, die alle Teilnehmer bewegte und konstruktiv erörtert wurde, ohne auf alles eine Antwort parat zu haben.

Bus nach Stölln ist ein Problem

„Dass Stölln nun wieder von keiner Buslinie an den Wochenenden angefahren wird, ist nicht zu verstehen und dem Tourismus schädlich“, sagte Dietrich Zirpins, stellvertretender Vorsitzender des Otto-Lilienthal-Vereins, der am 1. April zur Saisoneröffnung sein 25jähriges Jubiläum und das fünfjährige Bestehen des Lilienthal-Centrums feiert. Zur Buga hatte der Landkreis von Rathenow nach Stölln eine stündliche Buslinie eingerichtet. Deren Nutzung war allerdings eher verhalten.

Deshalb ist ein solches Angebot auch schon aus rein finanzieller Sicht nicht aufrecht zu erhalten. „Wir bleiben an den Problem aber dran“, sagte Amtsdirektor Jens Aasmann. Er würde gerne noch eine Lösung finden, die Besuchern ermöglicht, an den Wochenenden von Rathenow mit dem öffentlichen Personennahverkehr nach Stölln fahren zu können. Stölln und Lilienthal sind und bleiben im Ländchen Rhinow sicherlich für Touristen der wichtigste Besuchsort.

Ruhe in der Natur

Aber es gibt auch viele Gäste, die in der Region Ruhe und Natur suchen, auf der Havel paddeln, Fahrrad fahren oder zu den Sternen gucken, waren man sich in der Diskussionsrunde am Donnerstag einig. Rund 1500 Wassertouristen hätten 2015 den Wasserwanderrastplatz Strodehne genutzt, berichtete Klaus-Dieter Gens vom 1. Motorboot- und Segelsportverein Strodehne. Den Weg entlang der Gülper Havel von Gülpe nach Strodehne wieder für Wanderer und Fahrradfahrer herzurichten, äußerte mehre Tourismusanbieter als Wunsch.

Marco Brückner vom Tourismusverband Havelland schlug vor, Kleinode als Geheimtipp für Ausflüge in das Ländchen Rhinow stärker publik zu machen für Gäste. Genutzt werden könnte dafür das erweiterte Angebot von havelländischen Fahrradtouren auf der Internetseite des Tourismusverbandes, so Brückner. Für die Anregung eines jährlichen Veranstaltungskalenders „Ländchen Rhinow“ soll die Internetseite des Amtes genutzt werden.

Von Norbert Stein

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