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Rhinow Arbeitsgruppe Schulentwicklung gegründet
Lokales Havelland Rhinow Arbeitsgruppe Schulentwicklung gegründet
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15:10 29.04.2018
Stefan Schneider wird die Arbeitsgruppe leiten. Quelle: Norbert Stein
Rhinow

Die Rhinower Stadtverordneten haben über die Zusammensetzung einer Arbeitsgruppe Schulentwicklung entschieden. Von der Kommunalvertretung werden Bürgermeister Stefan Schneider sowie die Abgeordneten Frank Nestroy und Herbert Torno mitwirken. Dazu kommen Vertreter der Grundschule und der Eltern. Es sind Birgit Kracht, Denise Piske, Janet Klare und Frank Ulrich. Amtsdirektor Jens Aasmann wird mit seiner Verwaltung ebenfalls mitarbeiten.

Auf einer Sitzung im Dezember hatte Herbert Torno vorgeschlagen, die Abgeordneten mögen sich für den Neubau einer weiterführenden Schule mit inclusivem Unterricht engagieren. Die Arbeitsgruppe soll aber nicht nur diesen Vorschlag aufgreifen. Vielmehr beschäftigen sich die Mitglieder mit der generellen Schulentwicklung in der Kleinstadt. Ob dabei ein Schulneubau herauskommt, ist offen.

Die grundsätzliche Zuständigkeit liegt beim Kreis

Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe werde auf der Entwicklung liegen, erklärte Bürgermeister Stefan Schneider in der Diskussion. Amtsdirektor Jens Aasmann stimmte ihm zu und sagte, die Entwicklung weiterführender Schulen sei unter regionalen Gesichtspunkten zu betrachten. Die grundsätzliche Zuständigkeit liege zudem beim Landkreis.

Die weiterführenden Schulen seien auch Thema einer Verwaltungsberatung der Städte Rathenow und Premnitz, der Ämter Rhinow und Nennhausen sowie der Gemeinde Milower Land gewesen, berichtete Aasmann den Stadtverordneten. Dabei ging es vor allem um den sich abzeichnenden Mehrbedarf an Schulplätzen nach 2020.

Amtsdirektor: Rhinow selbst hat dafür nicht genug Schüler

Generell sei ein solcher Mehrbedarf nicht vorherzusehen, so der Rhinower Amtsdirektor, so müsse man derzeit von zeitlich begrenzten zusätzlichen Lösungen ausgehen. Regional sei Rhinow zudem nicht die erste Wahl als Standort einer weiterführenden Schule im Westhavelland, sagte Aasmann. Rhinow selbst habe dafür nicht genügend Schüler. Ob Schüler von Rathenow nach Rhinow zum Unterricht kommen würden, sei zumindest zweifelhaft.

Herbert Torno sieht die Sache keineswegs pessimistisch. „In den Jahren 1957 bis 1964 sind auch 24 Schüler aus Rathenow nach Rhinow in die Schule gekommen“, sagte er: „Warum soll das heute nicht möglich sein?“ Der Stadtverordnete Heinz Wollermann sieht noch ein anderes Problem. Die Stadt sei nicht in der Lage, einen Schulneubau zu finanzieren, meinte er. Rund sechs Millionen würde ein Schulneubau kosten. Die Arbeitsgruppe wird also zwischen Wünschen und Möglichkeiten abwägen müssen, ohne dabei Notwendigkeiten zu vernachlässigen. Auf deren Mitglieder wartet also nicht gerade wenig Arbeit.

Von Norbert Stein

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