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Rhinow Neues Wohngebiet am Kasernenschlag
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13:51 12.03.2019
Auf dem Kasernenschlag in Hohennauen sollen Einfamilienhäuser gebaut werden. Quelle: Norbert Stein
Hohennauen

Grundschule, Kita, ausgebaute Straßen, gestaltete Plätze, ein ordentliches Dorfbild und ein reges Vereinsleben – das ist Hohennauen. Gaststätten, Gewerbe und weitere Einrichtungen gehören auch dazu. Die Lage am See macht das Dorf zusätzlich attraktiv für junge Familien. Bauland ist gefragt. So wurden entlang der Straße am See in den letzten Jahren neue Häuser gebaut. Und es gibt weitere Anfragen von Familien, ob in Hohennauen die Möglichkeit besteht, ein Haus zu bauen. Deshalb ist nun ein weiteres kleines Wohngebiet in Vorbereitung.

Zweite Auslegung

Dafür haben die Abgeordneten von Seeblick – Hohennauen ist ein Ortsteil – dem B-Plan „Kasernenschlag“ im Ortsteil Hohennauen zugestimmt. Zuvor hatten sie in Einwände und Hinweise von Trägern öffentlicher Belange und einer Einzelperson zum ersten Planungsentwurf erörtert. Die Abwägungen wurden im zweiten Planungsentwurf berücksichtigt, der nun erneut ausgelegt werden muss.

Das Plangebiet befindet sich im nördlichen Bereich von Hohennauen und erstreckt sich nördlich der Straße „Feldweg“ und westlich der Straße „Gartenweg“. Ziel ist, Baurecht für zehn bis zwölf Eigenheimgrundstücke zu schaffen. Das Plangebiet ist insgesamt 17 000 Quadratmeter groß, 5000 Quadratmeter sind zur Bebauung vorgesehen. Die Anbindung der Wohngrundstücke westlich der Straße „Gartenstraße“ soll über den vorhandenen Weg erfolgen, der ausgebaut werden müsste.

Wendehammer

Am nördlichen Rand des Baugebietes würde ein Wendehammer entstehen, damit sollen mehrachsige Müllfahrzeuge und ähnliche Gefährte wenden können. Für das Bebauungsgebiet „Kasernenschlag“ ist vorgesehen, eine neue Trinkwasserleitung zu verlegen, damit verbunden ist der Anschluss an das öffentliche Schmutzwassernetz.

Auf den Grundstücken wird die Haltung von Kleintieren – zum Beispiel Hühner und Kaninchen – erlaubt.

Bis Ende des Jahres

Der Kasernenschlag wird derzeit noch landwirtschaftlich genutzt. Eigentümerin ist die Bodenverwertungs- verwaltungsgesellschaft. Die BVVG lässt den Bebauungsplan erstellen und übernimmt dafür die Kosten. Sie wird die Baugrundstücke auch selbst vermarkten.

Dafür ist aber erst einmal ein genehmigter Bebauungsplan notwendig. Wie Planer Thomas Jansen der Gemeindevertretung erklärte, könnte das dafür nötige Verfahren bis Jahresende abgeschlossen sein, wenn nicht noch unvorhersehbare Dinge eine Verzögerung bewirken.

Von Norbert Stein

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