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Rhinow Ökofilmtour zeigt „Aus Liebe zum Überleben“
Lokales Havelland Rhinow Ökofilmtour zeigt „Aus Liebe zum Überleben“
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16:36 12.02.2019
So wie 2018 wird die Ökofilmtour auch in diesem Jahr wieder für anregende Gespräche in Strodehne sorgen. Quelle: Norbert Stein
Strodehne

Das 14. Festival des Umwelt- und Naturfilms kommt im Jahr 2019 mit vielseitigen Beitragen in rund 70 Brandenburger Städte und Dörfer. Insgesamt 146 Fernseh- und Kinofilme waren es, die für diese Ökofilmtour 2019 eingereicht wurden.

46 längere und zwölf kürzere Filme wurden von einer Jury ausgewählt und haben es somit ins Festivalprogramm geschafft. Die Beiträge spannen mit ihren Inhalten einen weiten Bogen mit interessanten Themen wie von großer Besessenheit geprägtem Wirtschaftswachstum, Insektensterben, Bewahrung von Artenvielfalt und einem zukunftsfähigen Umgang mit Ressourcen.

Uraufgeführt im Filmmuseum

Im havelländischen Dorf Strodehne (Amt Rhinow) macht die brandenburgische Ökofilmtour in diesem Jahr zum 7. Mal Station. Am Donnerstag, dem 21. Februar, gastiert sie nun um 19 Uhr im Gasthof „Stadt Berlin“. Der Festivalleiter Ernst-Alfred Müller aus Potsdam wird den Ökofilmabend mit kurzen Worten eröffnen. Mitbringen und den Besuchern vorführen wird er den zum Auftakt der Ökofilmtour im Potsdamer Filmmuseum uraufgeführten 90-minütigen Dokumentarfilm „Aus Liebe zum Überleben“ von Bertram Verhaag.

Nach seinen Filmen „Der Bauer und sein Prinz“ und „Code of Survival – das Ende der Gentechnik“ hat sich Verhaag für seinen neuen Film auf die Reise begeben zu acht mutigen Menschen, die sich abgewendet haben von Konventionen, Agrargiften und nicht zu verantwortenden Arbeitsweisen. Sie haben sich einer Landwirtschaft zugewandt, die ohne Gifte und ohne Zerstörung der Bodenfruchtbarkeit auskommt.

Erst Kurzfilm zum Klimawandel

Zunächst aber wird zur Einstimmung auf den Abend die WDR- Kurzfilmproduktion „Klimawandel und Sommerhitze: Die Gegner machen mobil“ gezeigt. Frank Wesemann vom Ökohof Waldgarten in der Prignitz wird über seine Erfahrungen im Demeter-Gemüseanbau berichten. „Das Modell und die Praxis des naturnahen, ressourcenschonenden Anbaus in Respekt zur Natur findet viel Zustimmung in einer neuen Generation von Landwirten“, erklärt Michael Ilk vom Verein Lebendige Zukunft Strodehne. Die Bodenfruchtbarkeit sei wichtig, besonders in der westhavelländischen Region mit ihren ohnehin kargen Böden, auch zum Schutz des Grundwassers und der Gesundheit.

Lebendige Zukunft als Organisator

Die Filme und Fachbeiträge dürften an diesem Abend wieder viele Anregungen geben für ein anschließendes Publikumsgespräch mit den Besuchern. Organisiert wird der Ökofilmabend erneut vom örtlichen Verein Lebendige Zukunft Strodehne.

Wie schon in den Jahren zuvor wird der Verein auch diesmal wieder die Besucher mit einem kulinarischen Süppchen beköstigen. Dafür sei es noch nie einfach gewesen, den Ansprüchen des Vereins an regionale, gesunde, zusatzfreie oder gar ökologische Zutaten aus der Region gerecht zu werden, erklärt Michael Ilk.

In diesem Jahr konnte der Verein den Bio- und Landschaftspflegehof „Havelarche“ aus Parey als Partner für die Ökofilmtour gewinnen. Er wird Wintergemüse aus eigener Ernte für das Süppchen liefern.  

Von Norbert Stein

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