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Rhinow Pläne für neuen Schulsportplatz
Lokales Havelland Rhinow Pläne für neuen Schulsportplatz
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18:26 26.07.2018
Die Kleine Grundschule Hohennauen braucht einen neuen Schulsportplatz. Quelle: Joachim Wilisch
Hohennauen

Mit viel Mühe erkennt der Betrachter noch eine Laufbahn. Ansonsten wächst Gras auf dem Sportplatz der Kleinen Grundschule Hohennauen, der eigentlich ein Ascheplatz sein soll. So richtig nutzen kann man ihn auch nicht, weil – untypisch für Sportplätze – ein paar Bäume dort wachsen, wo die Kinder ihre Leibesübungen absolvieren sollen. Eine Tischtennisplatte aus Stein hat auch schon bessere Tage gesehen und die Baracken, in denen Sportgeräte lagern, sind ebenfalls in schlechtem Zustand.

Abhilfe in Rhinow

Einen ähnlich schlechten Schulsportplatz gibt es bei der Rhinower Grundschule. Der wird nun saniert, weil das Amt Rhinow an Fördermittel herangekommen ist. Rund 200.000 werden in Rhinow investiert. In Hohennauen könnte sich Amtsdirektor Jens Aasmann ein ähnliches Projekt vorstellen.

Am Mittwoch zeigte er den Platz dem Leiter der Staatskanzlei, Martin Gorholt. Es gibt sogar einen Plan, wie ein neues Sportgelände an der Stelle aussehen kann. Es steht bereits ein gut erhaltenes Kleinfußballfeld. „Das wird auch gut genutzt“, sagt Karsten Leege vom Kreissportbund Havelland. Um dieses Kleinfeld herum soll der Sportplatz entstehen. Mit Wurfanlage, Sprunggrube und Tartanbahn.

Für das Projekt gibt es einen ersten Plan. Quelle: Joachim Wilisch

Der Clou: alle Einheiten sind so miteinander kombiniert, dass sie nicht zu viel Platz benötigen. „Wir kommen mit dem Platz aus, den wir hier haben“, sagte Jens Aasmann. Allerdings habe eine grobe Vorberechnung ergeben, dass für die Investition mehr Geld benötigt wird, als in Rhinow. Aasmann schätzt einen Betrag zwischen 230.000 und 250.000 Euro.

Es gibt Programme

So eine Investition wäre nur mit Fördermitteln zu stemmen. Martin Gorholt ermutigte den Amtsdirektor, eine genauere Planung samt Finanzierungsvorschlag vorzulegen. „Wir schauen dann im Herbst, was wir machen.“ Es gebe durchaus Programme, mit denen ein solches Vorhaben gefördert wird.

Zumal der Hohennauener Schulsportplatz nicht nur von den Schülerinnen und Schülern der Kleinen Grundschule genutzt wird. Die Kinder der Kita sind hier aktiv und auch die Sportler aus den Werkstätten – die SG Medizin – nutzt das Gelände. Die Zahl der Schüler ist stabil. „Wir erwarten in den kommenden Jahren sogar noch ein kleines Hoch“, sagte Jens Aasmann. Ähnliches gilt für die Kindertagesstätte, die fast ausgebucht ist.

Die Kleine Grundschule Hohennauen braucht einen neuen Schulsportplatz. Der Leiter der brandenburgischen Staatskanzlei, Martin Gorholt (2.v.li, vorne), hat sich vor Ort umgesehen und mit dem Amtsdirektor Jens Aasmann (vorne links) darüber geredet. Quelle: Joachim Wilisch

Wann das Projekt verwirklicht wird, ist offen. Jens Aasmann ist vorsichtig: „Wenn wir alle Zusagen haben, können wir sehen, welche Firmen das erledigen.“ Denn derzeit sei das größte Problem, Baufirmen zu finden. Bis zum Jahr 2020 aber finden die Kinder und Jugendlichen in Hohennauen mit etwas Glück einen schönen neuen Schulsportplatz vor.

Von Joachim Wilisch

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