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Rhinow Dorfgespräche über Pferde
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14:36 08.07.2018
Jürgen Malo übt mit Reitern Pferde-Kommunikation. Quelle: Norbert Stein
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Strodehne

Gabriele Konsor führt „Margarete“ auf den Reitplatz. Sie ist ein Westernpferd und am Samstagvormittag sehr temperamentvoll. „Die Leine locker halten und das Pferd ruhig etwas austoben lassen“, empfiehlt Pferdetrainer Jürgen Malo. Es ist kein normaler Reitunterricht auf dem Platz am Ortsrand von Strodehne. Es geht um Kommunikation zwischen Menschen und Pferden aus verschiedenen Perspektiven.

Die Akteure vom „Landmade-Kulturversorgungsraum“ Strodehne haben eingeladen zu ungewöhnlichen Verständigungsübungen von „menschlichen und tierischen Landbewohnern“. Das Wochenende war der Auftakt für ein neues Großprojekt „Talk Village“ und zur Weiterführung des Projekts Kittelschürzen „Strodesign“. Das Wochenende bot Menschen mit und ohne „Pferdeverstand“ Interessantes.

Gabriele Konsor beim Auftakt zum neuen Großprojekt, bei dem es aus verschiedenen Perspektiven um die Kommunikation zwischen Menschen und Pferden geht. Quelle: Norbert Stein

Teilweise ungewöhnlich waren die Übungs- und Trainingseinheiten. So wurden Reiter mit Pferdezaum und Leine in den Händen von Jürgen Malo über den Platz geführt. Sven Rochus und weitere Mitglieder des Reitvereins Rhinow kamen mit Pferden auf den Platz. „Den Kreis enger ziehen mit der Leine“, war eine von Jürgen Malo oft gegebene Empfehlung, um das Zusammenwirken von Pferd und Reiter in Einklang zu bringen. Beim Verladen auf einen Wagen den ersten Schritt des Pferdes zu belohnen war eine weitere Empfehlung von Malo. Er sagte weiter, dass es vor allem auf Gehirntraining ankommt.

Der 42-Jährige hat eine Landwirtschaft in Neustadt/Dosse und beschäftigt sich seit Jahren intensiv und erfolgreich mit dem „logischen Pferdetraining“, einem Weg zur optimalen Kommunikation zwischen Pferd und Reiter. „Es geht nicht nur um eine Serie von Übungen und Techniken – es geht um den Beginn einer Partnerschaft“, erklärt Malo seine Trainingseinheiten. Doch das war nicht der alleinige Reiz der Veranstaltung in Strodehne. „Talking Village“ vereine Sport, Kunst und Kultur, erklärt Cheforganisatorin Gabriele Konsor in einer Veranstaltungspause.

Experimentelles Zeichnen nach der Natur

Dafür sorgte am Samstagnachmittag unter anderem der Bildende Künstler Ronald Eckelt aus Strodehne mit experimentellem Zeichnen nach der Natur. Anna Maria Weber, Video-Designerin und Kulturwissenschaftlerin aus Berlin, machte Aufnahmen für einen Film. Birte Hoffmann vom Strodehner „Landmade-Kulturversorgungsraum“ fotografierte Ross und Reiter.

Am Sonntagvormittag hieß es für Ralf Schwuchow und weitere Pferdefreunde vom Reitverein Rhinow „Henry spannt den Wagen an“. Das Wochenende war der Auftakt für weitere Veranstaltungen zum Großprojekt „Talking Village“ und machte neugierig auf das Kommende.

Von Norbert Stein

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