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Richtfest in Friesack

Wohngebäude für Menschen mit Behinderungen und Demenz Richtfest in Friesack

Rund 1,2 Millionen Euro werden in Friesack in den Bau zweier Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Brauerei investiert. Ein Gebäude wird die Arbeiterwohlfahrt für die Betreuung von Menschen mit Behinderung nutzen, in dem anderen Haus will die Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke einrichten.

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Uwe Dähne (r.) und Bauherr irving Börner bei der Richtzeremonie.

Quelle: Norbert Stein

Friesack. Auf dem Grundstück der ehemaligen Brauerei in der Friesacker Wasserstraße / Ecke Rhinstraße ist dieser Woche Richtfest gefeiert worden für zwei neue soziale Wohneinrichtungen. „Möge das Werk weiter gelingen. Dank allen am Bau beteiligten Handwerkern, Planern und Architekten“, sagte Zimmerer Uwe Dähne mit einem Richtspruch, bevor er und Irving Börner jeweils ein Glas leerten und, wie zu einem solchen Anlass üblich, am Rohbau zerschellen ließen.

Rund 1,2 Millionen Euro investiert Irving Börner mit seiner Baufirma Börner aus Pessin in das Gesamtvorhaben in Friesack. Gekauft hat er das Grundstück von der Stadt. Die hatte zuvor für die Beseitigung von alten Gebäuden gesorgt.

Im August diesen Jahres rückten die ersten Handwerker an und begannen mit der Errichtung der Rohbauten. Im Juni 2016 sollen die Häuser bezugsfertig sein für die zukünftigen Betreiber. Ein Haus wird die Arbeiterwohlfahrt nutzen für die Betreuung von zehn Menschen mit einer Behinderung. Das zweite Haus vermietet Eigentümer Irving Börner an die Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH zur Einrichtung einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. „Solche Einrichtungen sind nötig als soziale Angebote in unserer Stadt. Die Menschen möchten auch im Alter in gewohnter Umgebung wohnen“, sagte Bürgermeister Klaus Gottschalk beim Richtfest, zu dem auch Amtsdirektor Christian Pust und Anwohner gekommen waren.

Die zukünftige Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz bietet zehn Mietern ein Zuhause. „Wir wollen das Wohnumfeld mit möglichst Vertrautem gestalten, damit die Mitglieder der Wohngemeinschaft Geborgenheit und Sicherheit erleben. Sie sollen sich aber auch ihre Selbstständigkeit erhalten“, erklärt Werner Futterlieb, Geschäftsführer der Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege GmbH, das Konzept der Einrichtung. 12 Mitarbeiter sollen dort tätig werden zur Betreuung rund um die Uhr. In der Wohngemeinschaft hat jeder Mieter ein 16 bis 18 Quadratmeter großes mit eigenen Möbeln und Bildern ausgestattetes Zimmer. Das 82 Quadratmeter große Wohnzimmer mit integrierter Küche wird von allen Mietern gemeinsam genutzt, wie auch Hauswirtschafts- und Vorratsraum und kleinere Nischen, die auch außerhalb des eigenen Zimmers den Mietern einen Rückzug ermöglichen.

Die monatliche Miete, einschließlich Betriebskosten, wird Werner Futterlieb zufolge zwischen 350 und 400 Euro betragen.

Von Norbert Stein

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