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Riesenkürbis in Domröses Garten

Falkenrehde Riesenkürbis in Domröses Garten

Eigentlich plante Elviera Domröse Zucchini anzupflanzen. Beim Saatgut vergriff sie sich aber und wurde kurze Zeit später von Kürbissen in ihrem Garten überrascht. Diese wurden besonders groß und sollen dem Seniorenzentrum in Ketzin gespendet werden.

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Elviera Domröse neben ihrem riesigen Kürbis.

Quelle: Heidi Hildebrandt

Falkenrehde. Zufrieden lässt Elviera Domröse die Augen über ihren Garten wandern. „Ich mag die Ruhe des Gartens. Es ist schön, vieles im eigenen Garten zu finden und nicht erst in den Supermarkt fahren zu müssen.“

In ihrem Garten bauen sie und ihr Mann fast alles an Obst und Gemüse an, was sie zum Leben brauchen. „Wir haben beispielsweise Birnen, arabische Paprika, Erdbeeren, Zucchini und Bohnen. Im Gewächshaus bauen wir Partytomaten an“, zählt Elviera Domröse auf.

Hilfe erhält das Ehepaar von ihrer Enkelin, die ihnen regelmäßig im Garten, insbesondere bei der Pflege ihrer Orchideen, rege mit Rat und Tat zur Seite steht. Besonders stolz ist Elviera Domröse darauf, dass ihre Pflanzen alle eigene Züchtungen sind. Trotz des unsteten Wetters mit vielen Hitzeperioden konnte sie bereits sehr viel abernten. Einen Großteil ihrer diesjährigen Ernte weckt sie für den Winter ein oder verkauft ihn während ihrer Kurzreise an die Ostsee.

Dass alle Pflanzen in diesem Jahr so gut gedeihen, ist nicht die einzige Überraschung der Saison. Als nämlich Elviera Domröse vor einigen Monaten ihre Zucchini säte, vertat sie sich und griff versehentlich nach Kürbissamen. Diesen Irrtum bemerkte sie erst später. Dass diese nun auch noch sehr groß werden sollten und mehr als die durchschnittlichen eineinhalben Kilogramm wiegen, ahnte sie damals noch nicht.

Darüber, was sie nun mit den insgesamt vier übergroßen Kürbissen anstellen soll, musste sie nicht lange nachdenken. Da Elviera Domröse und ihr Mann Mitglieder des ortsansässigen Seniorenclubs sind, kam ihr schnell die Idee, ihre Kürbisse dem evangelischen Seniorenzentrum in Ketzin zu schenken.

„Das Schöne an diesem Zentrum ist, dass es noch eine eigene Küche hat. Das Essen wird dort jeden Tag frisch zubereitet.“ Elviera Domröse sei sich sicher, dass ihre Kürbisse dort am besten aufgehoben seien und die Heimbewohner sich sehr über ihre Spende freuen werden.

Offen ist jedoch noch die Art und Weise des sicheren Transports.

Von Heidi Hildebrandt

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