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Ringeltaube mit Luftgewehr angeschossen

Falkensee Ringeltaube mit Luftgewehr angeschossen

Eine schwer verletzte Taube ist vor einigen Tagen in Falkensee (Havelland) gefunden worden. Das Tier konnte trotz der Hilfe einer Tierärztin nicht mehr gerettet werden. Der Tierschutzverein Peta setzt eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus für Hinweise, die zur Überführung des Tierquälers führen.

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Tierschützer Stefan Klippstein mit der verletzten Ringeltaube, die später eingeschläfert werden musste.

Quelle: privat

Falkensee. Tierquäler in Falkensee gesucht: Eine schwer verletzte Ringeltaube ist am Dienstag in der Leinestraße in Falkensee gefunden worden. „Ein unbekannter Tierquäler hatte mit einem Luftdruckgewehr auf den Vogel geschossen“, sagt der alarmierte Tierschützer Stefan Klippstein aus Berlin. Er brachte die Taube zu einer Tierärztin in der Schönwalder Straße in Falkensee, wo sie aufgrund der Schwere der Verletzung eingeschläfert werden musste.

Das Geschoss, das aus einem Luftgewehr stammt, wurde sichergestellt und der Polizei übergeben. Zudem wurde Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen unter anderem das Tierschutzgesetz bei der Polizei Brandenburg erstattet und die Untere Naturschutzbehörde informiert.

In Falkensee kommt es laut Stefan Klippstein immer wieder zu Übergriffen auf Tiere. Beispielsweise sei im vergangenen Jahr mehrfach auf Katzen geschossen worden. In Spandau habe man einen Täter überführen können, der auf Krähen geschossen hatte, so Klippstein.

Peta setzt Belohnung von 1000 Euro aus

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt der Tierschutzverein Deutschland (übersetzt: Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die zur Überführung des Tierquälers führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich an die Polizei oder telefonisch an die Nummer (0152) 07 37 33 41 oder per E-Mail an whistleblower@peta.de

Sowohl Stefan Klippstein als auch Judith Pein von Peta Deutschland bitten die Falkenseer: „Helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären. Wer Vögel zum Spaß quält und tötet, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten an Menschen zurück.“ Immer wieder würden Vögel während der Brutzeit erschossen, was ein Verwaisen und Verhungern der Küken zur Folge hat, so Klippstein. Tauben seien ihren Partnern gegenüber sehr treu – der Verlust des Gefährten oder ihrer Jungen bedeutet für die sensiblen Tiere großes Leid.

Peta setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um die Bevölkerung zu sensibilisieren und bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Von Jens Wegener

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