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Havelland Rockmusik im Dreiländereck
Lokales Havelland Rockmusik im Dreiländereck
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18:17 19.08.2016
Poor White Trash spielen in Königshorst. Quelle: Veranstalter
Königshorst/Grünefeld

Lieder aus der Beatles- und Stones-Zeit, über Neil Young, Ten Years After und Chris Rea bis zu Pink Floyd – so die musikalische Mischung, wenn für den 27. August zur ersten Königshorster Rocknacht eingeladen wird. Drei Bands aus drei Landkreisen sorgen dann ab 19 Uhr für ein rockiges Sommernachtsfeeling.

Aus dem havelländischen Grünefeld sind die Sugar Beats dabei, aus Neustadt/Dosse kommt Whistle Stop und in Oberhavel sind die meisten Musiker von Poor White Trash zu Hause. Zu dieser Band gehört auch Gitarrist Karsten Welke. Als Musiker und als Wirt der Gaststätte „Luchquelle“ ist einer der Mitveranstalter des Musik-Open-Airs.

„Wir wollen Livemusik auf dem Land bieten“, sagt Karsten Welke. Gutgelaunt, rockig, mitreißend soll es dabei zugehen Whistle Stop bringt dazu eine Irisch-Folk-Variante mit deutschen Texten zum Klingen. Poor White Trash wurde 2002 gegründet und ritt damals noch voll auf der Blueswelle, inzwischen sind die Musiker aber zu einer breitgefächerten Rockband mutiert. In diesem Segment sind auch die Sugar Beats gut unterwegs, die Anfänge der Band reichen in das Jahr 1963, ein Jahr später hatten sie im Kulturhaus Kremmen ihren ersten öffentlichen Auftritt; Cliff Richard, Beatles und Roy Orbison gaben damals in den Hitparaden den Ton an.

Im vergangenen Jahr hatten beide Bands bei der Kuhhorster Rocknacht aufgespielt. Diesmal wird gegenüber der Königshorster Luchquelle, Schwarzer Weg 7a, gespielt. Für Essen und Trinken ist gesorgt, gegen eventuelle Regenschauer sind zur Sicherheit Zelte aufgebaut, versichert der Veranstalter. „Das kann ein Spätsommerabend werden mit viel heißem Beat, Rock, Blues und Folkmusik“, freut sich Bernhard Sonnemann von den Sugar Beats auf die Rocknacht. Karsten Welke will ins etwas abgelegene Dreiländereck ein Stück Kultur bringen, sagt er. Dabei haben er und seine musikalischen Freunde weitere Pläne. „Vielleicht auch mal ein Frühschoppen oder später Veranstaltungen in der ausgebauten Scheune“, blickt er voraus.

Von Marlies Schnaibel

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