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Roland Mende tritt als Einzelbewerber an

Wustermarker Bürgermeisterwahl 2018 Roland Mende tritt als Einzelbewerber an

Ortsvorsteher in Wustermark ist Roland Mende seit der Kommunalwahl 2014, jetzt will er Bürgermeister der Gemeinde Wustermark werden. Der 65-Jährige hat Montag seine Kandidatur-Unterlagen eingereicht.

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Wustermarks Ortsvorsteher Roland Mende.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Wustermark. Ortsvorsteher in Wustermark ist er seit der Kommunalwahl 2014, jetzt will Roland Mende Bürgermeister der Gemeinde Wustermark werden. Der 65-Jährige hat am Montag seine Kandidatur-Unterlagen im Rathaus eingereicht und muss nun, wie andere Einzelbewerber auch, auf mindestens 36 Unterstützerunterschriften hoffen.

Am 25. Februar 2018 wird in Wustermark ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt. Bisher stehen neben Amtsinhaber Holger Schreiber (parteilos) schon Tobias Bank (Linke), Katja Schönitz (unterstützt von der Grünen) und Einzelbewerber Alexander Groh aus Priort als Kandidaten fest.

Viele Jahre ist Roland Mende bereits in der Wustermarker Kommunalpolitik engagiert. Die meisten als Mitglied der CDU. 13 Jahre gehörte er den Christdemokraten an, inzwischen musste er sein Parteibuch abgeben. Er wurde ausgeschlossen, weil er bewusst die laut Parteistatuten vorgesehene Sonderabgabe von 15 Prozent seiner Aufwandsentschädigungen, die er als ehrenamtlicher Ortsvorsteher und Gemeindevertreter von Wustermark bekommt, über einen Zeitraum von 22 Monaten nicht mehr bezahlt hatte. Begründet hatte er damals sein Verhalten damit, dass er nach dem Ausscheiden aus dem CDU-Ortsverband und der CDU-Fraktion nicht mehr eingesehen habe, dort noch etwas einzuzahlen. „Ich sitze aber für die CDU noch im havelländischen Kreistag und fühle mich auch den Zielen der Partei verbunden. Aber in Wustermark hat das menschlich nicht mehr gepasst“, so Mende.

Sein Ausscheiden aus der Wustermarker CDU-Fraktion führte letztlich auch dazu, dass ihn die Zählgemeinschaft aus CDU, SPD und Grünen jetzt als ihren Vertreter in den Kita-Ausschüssen abgezogen hat. Und das, obwohl die Kita-Erzieherinnen und andere Gemeindevertreter seine engagierte ehrenamtliche Arbeit in dem Gremium gelobt hatten. Diesen Schlag zu verkraften, fiel Roland Mende sehr schwer. Seine Enttäuschung darüber führte dazu, dass er sich aus dem Wustermarker Seniorenbeirat zurückzog, was die verbliebenen Vorstandsmitglieder sehr bedauerten.

Aufgeben, sich in die Kommunalpolitik einzumischen, komme für ihn aber nicht infrage. „Ich werde mich für mehr Bürgernähe einsetzen. Klar ist auch die Wirtschaft in einer Gemeinde wie Wustermark wichtig, aber die Interessen der Einwohner dürfen darüber hinaus nicht unter den Tisch fallen“, sagt Mende, der seit 1998 Gemeindevertreter in Wustermark ist. Immer wieder höre er Beschwerden über das nicht so schöne Erscheinungsbild, vor allem in den Ortsteilen. Noch dramatischer sieht er die Situation bei den Kindergärten. „Hier hätten die Verwaltung und die Gemeindevertreter viel früher handeln müssen. Zum Beispiel beim überfälligen Ausbau der Kita in Priort. Dort ist es zu eng, es fehlen Räume, aber jahrelang hat man das so hingenommen“, beklagt Roland Mende.

Von Jens Wegener

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