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Havelland Roy Wallenta würdigt internationales Projekt
Lokales Havelland Roy Wallenta würdigt internationales Projekt
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19:50 10.08.2015
Die Teilnehmer tragen sich ins Ehrenbuch ein Quelle: Foto: Ch. Schmidt
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Premnitz

Seit einer Woche arbeiten junge Menschen aus Israel, Südafrika und Deutschland auf dem Buga-Gelände in Premnitz. Sie streichen, schleifen, schleppen Holzstämme, und das alles bei Temperaturen über 30 Grad Celsius. Ihr Ziel ist es, gemeinsam einen Regenbogen aus Holz zu bauen, als Zeichen für Hoffnung, Frieden und Völkerverständigung. Seit 1998 zieht das Projekt um die Welt, insgesamt zwölf solcher Spielgeräte wurden bisher auf drei Kontinenten gebaut (MAZ berichtete). Premnitz bekommt das 13. und letzte Friedenssymbol des Regenbogenprojekts.

„Nachdem wir alle Buga-Standorte besucht hatten, war für uns klar, dass Premnitz der geeignete Standort ist. Der Regenbogen passt einfach zum Band der Spiele und zur Stadt voller Energie“, erklärte Pfarrer Heinz-Joachim Lohmann, Mitbegründer des Projekts am Donnerstag. Um sich für das Engagement der jungen Menschen und ihrer Betreuer zu bedanken, hatte die Stadt Premnitz zu einem gemeinsamen Mittagessen in der Aula der Oberschule eingeladen. Der große Saal eignete sich weitaus besser als das Rathaus für den Empfang und so kamen Roy Wallenta und seine Stellvertreterin Carola Kapitza in die Oberschule, um mit den Teilnehmern zu essen, zu plaudern und sich persönlich zu bedanken.

In der Aula der Oberschule begrüßten die jungen Teilnehmer den Bürgermeister und seine Stellvertreterin. Quelle: Christin Schmidt

Bevor Buffet eröffnet wurde, bat der Bürgermeister alle Teilnehmer sich in das Ehrenbuch der Stadt einzutragen und lobte in einer kurzen Ansprache, die Pfarrer Rolf Martin ins Englische übersetzte, ihr Engagement: „Sie dokumentieren in der kleinen Welt des Camps, dass das friedliche Zusammenleben verschiedener Nationen möglich ist. Sie geben ein Signal, dass das, was in dieser kleinen Welt möglich ist, auch in der globalen Welt möglich sein muss. Eine Alternative zu diesem Ziel gibt es nicht.“

Bevor die Teilnehmer am Samstag abreisen, wird der Regenbogen am Freitag feierlich eröffnet. Nach der Buga will sich die Stadt um das bunte Erinnerungsstück kümmern. „Wir sind in der Verpflichtung, öffentliche Plätze und Spielgeräte zu pflegen, das gilt auch für die Buga-Installationen sowie für den Wertekreis, der als Platzhalter für den Regenbogen entstand“, beteuerte Wallenta.

Carola Kapitza, Rolf Martin und Bürgermeister Roy Wallenta (von links). Quelle: Christin Schmidt

Von Christin Schmidt

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