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Havelland 100 kranke Kiefern werden gefällt
Lokales Havelland 100 kranke Kiefern werden gefällt
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17:42 07.11.2016
Stadtförster Thomas Querfurth in der Breitscheidstraße vor dem Waldstück, in dem die kranken Kiefern stehen. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Auf dem kleinen Waldstück im Rathenower Norden, das von der Semliner Straße und der Rudolf-Breitscheidstraße eingefasst wird, werden noch in diesem Jahr rund 100 kranke Kiefern gefällt. Die Bäume waren bei einem Unwetter im vergangenen Frühjahr durch Hagelschlag so beschädigt worden, dass es zur Fällung keine Alternative gibt. „Die Bäume sind abgestorben“, sagt Rathenows Stadtförster Thomas Querfurth und zeigt auf die kahlen Kronen. Um zu verhindern, dass sie „auf dem Stamm vergammeln“, werde man sie fällen. So könne man wenigstens noch einen Erlös erzielen. „Wir werden vermarkten, was zu vermarkten ist“, sagt Querfurth. Je länger man warte, desto schneller verlören die Bäume an Wert.

Für die Fällung gibt es noch einen anderen triftigen Grund: Die Verkehrssicherheit. Der Gefahr, dass ein abgestorbener Baum auf eine der beiden vorbeiführenden Straßen stürzt, soll durch die Fällung zuvorgekommen werden.

Das ausgewachsene Bäume durch Hagel so schwer geschädigt werden, ist ungewöhnlich. „Aber das Unwetter ereignete sich genau zum Zeitpunkt des Frühjahrstriebs“, erklärt Querfurth. Die jungen Triebe seien durch den Hagel zerschlagen worden. Dies habe die Bäume unter Stress gesetzt. Pilze und Schädlinge hätten beim Angriff auf die Bäume leichtes Spiel gehabt. Die meisten der geschädigten Kiefern seien innerhalb eines Jahres abgestorben.

Im Dezember oder im Januar soll die Fällung auf dem rund einen halben Hektar großen Waldstück passieren. Einen Kahlschlag wird es allerdings nicht geben. Die jungen Ahornbäume unterm Kiefernschirm wurden durch das Unwetter nicht geschädigt und sollen stehen bleiben. Um jeglichen Spekulationen über die Zukunft des Grundstücks vorzubeugen, stellt Querfurth klar, dass sich nach der Fällung nichts ändern werde. „Das ist Wald und das bleibt Wald“, sagt er. Es gebe keinerlei Bestrebungen, daran etwas zu ändern und die Fläche beispielsweise in Bauland umzuwandeln.

Von Markus Kniebeler

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