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Rund 250 Gäste auf dem 10. Bürgerbrunch

Rathenow Rund 250 Gäste auf dem 10. Bürgerbrunch

Rund 250 Gäste ließen sich den zehnten Rathenower Bürgerbruch nicht entgehen. Bei strahlendem Sonnenschein hatten die Gäste den Märkischen Platz für ein großes Picknick genutzt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Versteigerung von drei Kunstwerken, die den Spendentopf reichlich füllte.

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Verschiedene Tanzgruppen unterhielten die rund 250 Gäste, die am Sonntag am zehnten Rathenower Bürgerbrunch teilnahmen.

Quelle: Christin Schmidt

Rathenow. Das Rathenower Jahngymnasium wird bald um ein Kunstwerk reicher. Schulleiterin Anke Koch und einige Unterstützer ersteigerten am Sonntag für 1600 Euro das Bild „Rathenow“ der Künstlerin Annelie Knobloch. Die Versteigerung gehörte zu den Höhepunkten des diesjährigen Bürgerbrunchs, zudem sich am Vormittag rund 250 Gäste auf dem Märkischen Platz trafen.

Die Veranstaltung war zugleich eine Geburtstagsfeier, denn die Bürgerstiftung für die Region Rathenow feierte damit auch ihr zehnjähriges Bestehen. Bestes Wetter und ausgelassene Stimmung, dazu ein voller Spendentopf und jede Menge lachende Kinder. „Genau so hatten wir es uns gewünscht“, erklärte die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Gisela Kanitz, freudestrahlend den Gästen.

Bürgerbrunch bringt 3500 Euro ein

Für Unterhaltung sorgten in diesem Jahr zahlreiche Tanzgruppen und natürlich die Versteigerung. Erstmals hatten Künstler ihre Arbeiten zur Verfügung gestellt. Die Werke von Ute Arndt, Annelie Knobloch und Jordis Hammer spülten insgesamt 2120 Euro in die Kasse der Stiftung. Dank der Einnahmen aus dem Verkauf der Tische und weiterer Spenden brachte der Bürgerbrunch dieses Mal rund 3500 Euro ein. Geld, das später zurück in die Region fließt.

„Diese Stiftung ist etwas Besonderes, denn von ihrem Engagement zehren zahlreiche Vereine und insbesondere die Kinder und Jugendlichen unserer Region, die Dank der Stiftung jedes Jahr mit Spenden für unterschiedlichste Projekte unterstützt werden. Das entlastet nicht zuletzt auch die Kommunen. Sie helfen dort, wo uns das Geld ausgeht“, bedankte sich Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger (CDU).

Die Künstlerin und Vorsitzende des Kunst- und Kulturverein Havelland, Jordis Hammer (r) bedankt sich bei Gisela Kanitz für eine Spende in Höhe

Die Künstlerin und Vorsitzende des Kunst- und Kulturverein Havelland, Jordis Hammer (r.) bedankt sich bei Gisela Kanitz für eine Spende in Höhe von 750 Euro.

Quelle: Christin Schmidt

Neben vielen bekannten Gesichtern aus Politik, Unternehmerschaft und engagierter Zivilbevölkerung waren auch einige Neulinge wie Nadine und Johannes Knickenberg unter den Gästen. Das Paar leitet das „Regenbogenhaus“ in Kriele, eine Einrichtung die Kindern mit traumatischen Erfahrungen ein Zuhauses bietet und sie therapeutisch begleitet. Die Stiftung hatte beschlossen, die Arbeit des Paares mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro zu unterstützen. „Vielen Dank, dass Sie an die Kinder denken“, erklärte Johannes Knickenberg. Da alle sieben Plätze der Einrichtung belegt sind, soll noch in diesem Jahr ein weiteres Haus mit acht Plätze eröffnet werden.

Anke Koch durfte sich über 750 Euro freuen, die in einen Sommersprachkurs für Mädchen und Jungen aus Flüchtlingsfamilien investiert werden. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Kinder sehr ehrgeizig sind. Aber nur wenn sie unsere Sprache beherrschen, haben sie auch eine Chance in der Schule und später im Studium oder im Beruf“, betonte die Schulleiterin.

Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Mit 1000 Euro unterstützt die Bürgerstiftung in diesem Jahr das Regenbogenhaus, eine therapeutische Einrichtung für Kinder in Kriele.

750 Euro gehen an den Kunstverein Havelland für eine Druckpresse im Offenen Atelier, die Schulen und Vereine kostenlose nutzen können.

Ebenfalls 750 Euro stellt die Bürgerstiftung für die Finanzierung eines Sommersprachkurses für Kinder aus Flüchtlingsfamilien zur Verfügung.

Mit 620 Euro bezuschusste die Stiftung im Frühjahr einen Schwimmkurs für Flüchtlingskinder, den das Jahngymnasium und die Rathenower Wärmeversorgung organisierten.

 

Von Christin Schmidt

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