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Havelland Rund um den See beginnt bald das große Sägen
Lokales Havelland Rund um den See beginnt bald das große Sägen
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00:20 19.11.2017
Die Wege am Premnitzer See sind derzeit gesperrt. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Nicht mehr lange, dann beginnt am Premnitzer See das große Sägen. Schon seit längerer Zeit plant die Stadt, das Wegesystem und die Grünbereiche dort neu zu gestalten. Wie von Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) zu erfahren ist, läuft zur Zeit das Ausschreibungsverfahren. Am 28. November werden die Angebote gesichtet, unmittelbar danach kann die Verwaltung den Auftrag erteilen. Man kann davon ausgehen, dass im Dezember die Arbeiten beginnen.

Diverse Monate lang konnten die Premnitzer nicht zufrieden sein, weil die Wege am See von der Stadt gesperrt worden waren. Nach dem Sturm im Juni hatte die Stadt aus Sicherheitsgründen die Bereiche rund um den See sperren lassen. Als Folge des Unwetters hingen halb oder ganz abgebrochene Äste in den Kronen und drohten herabzustürzen. Manche Bäume waren standgefährdet. Bald war klar, dass die Arbeiten umfangreicher sein müssten, um alles wieder in Ordnung zu bringen.

Bis zwei Meter neben der Mozartstraße werden alle Bäume entfernt

Es gab reichlich Schäden, zudem hatte der Bürgermeister in seinem Wahlprogramm versprochen, das Wegesystem am See wieder schön zu machen. Er ließ sich von einem Fachbetrieb ein Konzept dafür erarbeiten. Wie Ralf Tebling sagt, sollen die Arbeiten auf einem Streifen parallel zur Mozartstraße beginnen. Das hängt damit zusammen, dass diese Straße im nächsten Jahr neu ausgebaut werden soll.

Auf einem zwei Meter breiten Streifen sollen alle Bäume entfernt werden, damit ihre Wurzeln keine Schäden an der neuen Straße anrichten können. Außerdem wird dort auf einem drei Meter breiten Streifen auch der niedere Bewuchs parallel zur Mozartstraße entfernt. Bis zu 100 Bäume könnten in diesem Bereich fallen, erklärt der Bürgermeister. Die Stümpfe würden zunächst stehen bleiben, man werde sie aber dann im Zuge der Straßenbauarbeiten entfernen lassen.

Eine Sichtachse zum Kunsthaus, eine andere zur Villa des Jugendklubs

Mehrere Sichtachsen sollen in das Grün neu hinein geschnitten werden. Zwei oder drei werden zur Mozartstraße geschaffen. Eine weitere Sichtachse wird zum Kunsthaus angelegt und noch eine andere in Richtung zur Villa, die gegenwärtig der Jugendklub Preju nutzt, die die Stadt aber bekanntlich verkaufen will.

Im Internet war vor einigen Tagen eine Diskussion aufgekommen, weil verschiedene Premnitzer offenbar nicht wussten, warum die Wege am See gesperrt worden sind und was dort geplant wird. Die Stadt Premnitz wird 50 000 Euro bereit stellen für die Arbeiten im Grünbereich dort. Dass die beauftragte Firma sofort nach Auftragserteilung am See die Arbeit aufnimmt, ist erwünscht. Alle Betriebe der Branche haben aber nach den wiederholten starken Stürmen in diesem Jahr auch recht viel zu tun.

Von Bernd Geske

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