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Russland und Israel zu Gast im Havelland

Frierock Festival in Friesack Russland und Israel zu Gast im Havelland

Zum 17. Mal wird auf der Freilichtbühne in Friesack gerockt und die Punch Up Pogos aus Elstal sind auch in diesem Jahr wieder dabei. Die Band bekennt sich öffentlich als Fan des alternativen Festivals und hat ihm sogar einen eigenen Song gewidmet: „Scheiß auf Woodstock, wir gehen zum Frierock, oh yeah!

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Die Band Distemper aus Moskau wollen mit Ska-Punk die Meute zum Tanzen bringen.

Quelle: www.Pirates-Inc.de

Friesack. Das Städtchen Friesack an der Bundesstraße 5 ist ein kleiner Ort, der äußerst selten für Aufregung sorgt. Bekannt ist Friesack für sein alljährliches Fliederfest, leckeres Eis und einer Willkommenskultur für Flüchtlinge die ihresgleichen sucht. Vor allem unter jungen Menschen ist Friesack aber für noch etwas anderes bekannt und das weit über die Grenzen des Havellandes hinaus: Das Frierock Festival.

Zum 17. Mal findet es bereits statt, organisiert von jungen Havelländern für alle, die Spaß an Rock, Punk, Ska, Sport und Campen haben. Bands aus Russland, Holland, Berlin, Potsdam, Elstal, Dresden, dem Ruhrpott und Halle werden in diesem Jahr die Gäste zwei Tage lang zum Toben und Pogen bringen. Denn das friedliche Gerangel vor der Bühne gehört bei diesem Festival einfach dazu. Dank einer Crowdfunding-Aktion im Internet ist es den Organisatoren sogar gelungen, knapp 1600 Euro zu sammeln um die Band The Angelcy aus Tel Aviv ins Havelland zu holen. Sie werden mit Indie Folk die Bandbreite erweitern.

Für noch mehr musikalischen Input zum Hören und Nachmachen kommt Malte von der Band Yatao aus Berlin nach Friesack. Er gibt einen Hang-Workshop und zeigt dabei, wie man das Instrument, dass aus zwei miteinander verklebten Halbkugelsegmenten aus Stahlblech besteht, zum Klingen bringt.

Der Auftritt der Band The Angelcy aus Tel Aviv konnte  Dank einer erfolgreichen  Crowdfunding-Aktion finanziert werden

Der Auftritt der Band The Angelcy aus Tel Aviv konnte Dank einer erfolgreichen Crowdfunding-Aktion finanziert werden.

Quelle: www.theangelcy.com

Eine künstlerische Note verleiht die Gruppe Trashpuzzle dem Festival mit handgemachter Kunst. „Sie machen aus Müllschnipseln kurze Filme“, beschreibt Frierock-Organisator Valentin Franklyn. Auch die sportliche Komponente kommt nicht zur kurz. Dazu trägt unter anderem wieder die BMX Crew „Friss-Dreck“ aus Dallgow bei, die mit spektakulären Sprüngen für staunende Blicke sorgt. Eine Wasserrutsche soll ebenfalls wieder aufgebaut werden und für Abkühlung sorgen.

Reich werden die Organisatoren mit dem Frierock nicht, im Gegenteil. Das Geld ist wie jedes Jahr knapp und kann nur Dank der Unterstützung lokaler Unternehmen, Bürger und der Stadt Friesack auf die Beine gestellt werden, betont Valentin Franklyn.

Das gesamte Programm sowie einen Vorgeschmack auf die Musik gibt es bereits auf der Festivalseite im Internet: www.frierock-festival.de.

Von Christin Schmidt

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