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Havelland SMS-Umfrage: So wird die Stadt attraktiver
Lokales Havelland SMS-Umfrage: So wird die Stadt attraktiver
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03:21 22.02.2018
Attraktives Wohngebiet in Bahnhofsnähe. Am 18. Januar hat Bauunternehmer Josef Rampf (Mitte) in Rathenow das Zieten-Karree eingeweiht. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Nur noch fünf Tage sind es bis zur Bürgermeisterwahl in Rathenow. Am Sonntag, 25. Februar, stellen sich der Amtsinhaber Ronald Seeger (CDU) sowie die vier Herausforderer Daniel Golze (Linke), Thomas Baumgardt (SPD), Ulf Michaelis und Christian Kaiser (beide parteilos) dem Votum der Bürger.

Um von ihnen zu verschiedenen Sachverhalten kurze und prägnante Antworten zu erhalten, hat die MAZ-Lokalredaktion den fünf Kandidaten per SMS Fragen gestellt. In kurzer Zeit waren die Antworten ebenfalls per SMS erwünscht.

Themen Zukunft, Jugend, Optikpark und Wirtschaft

Bislang hatten wir gefragt, welche Herausforderungen die Bewerber in den nächsten acht Jahren sehen, wie die Stadt Rathenow für Jugendliche attraktiver werden kann, wie sichergestellt werden soll, dass der Optikpark auch am Ende der Amtszeit 2026 noch besteht und wie die heimische Wirtschaft besser gefördert werden kann.

Die fünfte und letzte SMS-Frage an die fünf Bürgermeisterkandidaten lautet nun: „Wie wird Rathenow attraktiver für Menschen, die aus Berlin ins Umland ziehen wollen?“ Hier die Antworten der Kandidaten:

Ronald Seeger: Durch ausreichend und bezahlbares Wohnen/Bauland, vielfältige Kultur- und Einkaufsmöglichkeiten sowie eine starke heimische Wirtschaft mit attraktiven Arbeitsplätzen.

Thomas Baumgardt: Durch gute Verkehrsanbindung, preisgünstige und ausreichende Kita-Plätze, preiswerten Wohnraum, mannigfaltige Kulturangebote, gute Arbeit und gastfreundliche Einwohner.

Daniel Golze: Bessere Bahnanbindung, Investitionen in soziale Infrastruktur (Schulen, Kitas), Erhalt und Ausbau von Kunst und Kultur. Eine attraktive Stadt nützt uns allen!

Ulf Michaelis: Durch gute ÖPNV-Anbindung, die Ausweisung von Bauland, attraktiven Wohnraum, moderne Kitas/Schulen sowie Kultur-, Sport- und Freizeitangebote und Arbeitsplätze.

Christian Kaiser: Mehr hochwertigen und altersgerechten Wohnraum sowie bezahlbares Bauland zur Verfügung stellen. Ärzte- und Kulturangebot muss dringend verbessert werden. Rathenow braucht ein Elitegymnasium mit Ganztagsangebot!

Sollte keiner der fünf Kandidaten beim ersten Wahlgang am nächsten Sonntag mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, wird es am 11. März eine Stichwahl geben. Dann treten die beiden Bewerber mit den höchsten Stimmanteilen gegeneinander an.

Noch wenige freie Plätze gibt es beim Wahlforum der MAZ am 21. Februar ab 18.30 Uhr im Kulturzentrum.

Von Bernd Geske

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