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Havelland SPD Havelland will rasche Asyl-Entscheidungen
Lokales Havelland SPD Havelland will rasche Asyl-Entscheidungen
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00:43 19.07.2015
Martin Gorholt. Quelle: privat
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Havelland

Zur schnellen Entscheidung bei der Unterbringung von Asylbewerbern gibt es nach Auskunft von Martin Gorholt, dem Vorsitzenden des SPD-Unterbezirks Havelland, keine Alternative. „Wegen der steigenden Anzahl der Asylbewerber hat der Landkreis keine Alternative zu schnellen Standortentscheidungen, wenn es nicht zu einer längeren Unterbringung von Asylbewerbern in Turnhallen oder Zelten kommen soll“, erklärte Gorholt im MAZ-Gespräch.

Lob für die Bürgerinitiative

Die Unterbringung von Asylbewerbern müsse zügig, vernünftig und sinnvoll geschehen. Das sei man den Menschen, die bei uns Zuflucht suchten, schuldig. Die Politik des Kreises, die auf schnelle und tragfähige Lösungen abziele, werde von der havelländischen SPD vorbehaltlos unterstützt. Gorholt lobte die Bemühungen havelländischer Bürgerinitiative, die Asylsuchenden willkommen zu heißen.

Auch Runde Tische sind wichtig

Runde Tische und Initiativen wie in Nauen, Falkensee oder Friesack leisteten einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz und Integration von Asylbewerbern. Allerding müsse dafür Sorge getragen werden, dass hier auch wirklich diejenigen ankommen, denen es zusteht. „Der Unterbezirksvorstand unterstützt die Anstrengungen von Bund und Land, diejenigen, die unberechtigt einen Asylantrag stellen, schon bei der Erstaufnahme zurückzuweisen“, sagte der SPD-Kreischef. Je früher klar sei, wer berechtigterweise hier sei, desto schneller könne er in die Gesellschaft integriert werden.

Von Markus Kniebeler

Anja Bandermann ist in Rathenow aufgewachsen. Inzwischen lebt sie mit ihrer Familie in München und arbeitet als freie Texterin. Anja, die ihre journalistischen Fähigkeiten bei einem Praktikum in der MAZ-Lokalredaktion in Rathenow entdeckte, hat ein Buch geschrieben, mit dem Demenzkranke ihre Erinnerungen aufschreiben können, damit sie diese später behalten.

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