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Havelland SPD mit rotem Grill auf dem Schleusenplatz
Lokales Havelland SPD mit rotem Grill auf dem Schleusenplatz
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10:39 03.05.2017
Die SPD feierte den 1. Mai auf dem Schleusenplatz.  Quelle: Uwe Hoffmann
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Rathenow

 „Unserer Fest zum 1. Mai am Roten Grill findet heute zum 25. Mal statt. Seit 1990 ist es nur einmal wegen des Wetters ausgefallen“, sagt Hartmut Rubach. Als Vorsitzender lud er im Namen seines SPD-Ortsverbandes Rathenow zum traditionellen Mai-Fest mit dem Schalmeienorchester „Rathenower Optis“ und der Rathenower Band „Cotton & Corn“ auf den Schleusenplatz ein. Die Sonne meinte es gut, so kamen viele Gäste.

Auf einen Gast war Hartmut Rubach besonders stolz. Der in Brandenburg/Havel lebende Erardo Cristoforo Rautenberg hatte in Rathenow seinen ersten öffentlichen Auftritt nach der Wahl zum Spitzenkandidaten der SPD für die Bundestagswahl am 24. September für den Wahlkreis 60. „Ich hatte Erardo Rautenberg gleich nach seiner Wahl eingeladen“, so Hartmut Rubach. Nach 90 Minuten verabschiedete sich Rautenberg aber schon wieder. „Ich muss noch zur Mai-Feier nach Brandenburg/Havel fahren. Seit meiner Wahl am 10. März war ich noch nicht einmal in allen SPD-Ortsvereinen der Stadt“, so der SPD-Direktkandidat. „Aber im Zuge des Wahlkampfes ist es mir wichtig, auch die anderen Regionen meines Wahlkreises näher kennenzulernen.“

Erardo Rautenberg (SPD) in Rathenow. Quelle: Uwe Hoffmann

In Rathenow war Rautenberg nicht das erste Mal. Ein Betriebsausflug seiner Generalstaatsanwaltschaft führte ihn 2015 zum Buga-Besuch in die Kreisstadt. „Die Frage, ob eine Kreisreform nötig ist oder nicht, lässt sich für mich als Jemand, der damit bisher nicht befasst war, schwer beantworten. Wenn man allerdings so eine Reform für nötig halten sollte, ist es wichtig, dass für den Bürger die Wege zu den Behörden nicht länger werden“, äußerte sich Rautenberg zum Thema Verwaltungsstrukturreform auch hinsichtlich der fortschreitenden Möglichkeiten der digitalen Kommunikation. „Aus der Diskussion zur Kreisreform möchte ich mich als Kandidat für die Bundestagswahl eigentlich heraushalten. Das ist ein Landes- und kein Bundesthema. Ich fand es auch nicht richtig, dass man seitens der CDU diese Frage in den Bundestagswahlkampf hineinträgt. Denn diese Frage wird nicht in Berlin entschieden“, so Rautenberg.

Für ihn sei wichtig, dass er sich um den gesamten Wahlkreis kümmere und nicht nur die Interessen der Stadt im Kopf habe, in der er wohnt. Dass seine Genossen in Brandenburg an der Havel gern Brandenburg als Kreisstadt haben würden, wenn die Kreisfreiheit verloren gehen sollte, sei auch für ihn verständlich. „Ich möchte gern, dass die Rathenower den Eindruck haben“, sagte er, „dass ich ihre Interessen genauso im Blick habe wie die der Brandenburger. Das ist kein Drücken vor einer Entscheidung.“

Von Uwe Hoffmann

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